Hohe Strafen So will Italien gegen Manipulation am Krypto-Markt vorgehen

Um Marktmanipulation und Insiderhandel im Krypto-Space einzudämmen, will Italien dank eines Dekrets in Zukunft hohe Geldstrafen verhängen.

Daniel Hoppmann
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Italien

Beitragsbild: Shutterstock

| Etwa 2 Prozent der Italienerinnen und Italiener sollen Kryptowährungen halten
  • Italien will die Daumenschrauben für den Krypto-Sektor enger ziehen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Dekret-Entwurf berichtet, plant das Land, strengere Maßnahmen einzuführen, um illegale Aktivitäten einzuschränken.
  • Konkret soll es dabei um Geldstrafen gehen, die bei Vergehen wie Marktmanipulationen oder Insider-Trading fällig werden. Der Strafkatalog reicht von 5.000 bis 5 Millionen Euro.
  • Die Aufsicht darüber soll zwischen der italienischen Zentralbank und der Finanzaufsicht Consob aufgeteilt werden.
  • In seiner Rede bei der Bank für internationalen Zahlungsausgleich sagte Zentralbankchef Iganzio Visco, dass knapp 2 Prozent der Italienerinnen und Italiener einen moderaten Betrag in Krypto-Assets hielten.
  • Im Krypto-Space kommt es immer wieder zu Fällen von Marktmanipulation oder Insider-Trading. So etwa beim jüngst gelaunchten Celebrity Coin MOTHER der US-Rapperin Iggy Azalea oder zuletzt bei Beercoin.
  • Böse Zungen behaupten gar, dass der Bitcoin-Kurs manipuliert werde. Mehr dazu hier: Wird der Bitcoin-Kurs manipuliert?
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