Geht es weiter runter? JPMorgan warnt: Kryptomarkt steht vor einer schwierigen Phase

Sinkende Kurse, fehlende Anreize: Kommt der Bullenmarkt ins Stocken? JPMorgan sieht drei große Herausforderungen für die nächsten Wochen.

Giacomo Maihofer
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JPMorgan

Beitragsbild: Shutterstock

| JPMorgan Chase ist die größte Bank in den Vereinigten Staaten
  • JPMorgan sieht für Krypto schwierige Zeiten voraus. Das berichtet CNBC.
  • “Da es an positiven Katalysatoren mangelt und der Impuls des Einzelhandels nachlässt, bleiben wir in Bezug auf die Kryptomärkte auf kurze Sicht vorsichtig”, schreiben die Analysten der Investmentbank.
  • Das explosive Wachstum der Bitcoin-ETFs in den USA verlangsame sich.
  • Am 1. Mai verzeichneten sie nach langen Wochen der Einkäufe erstmals Rekordabflüsse von rund 564 Millionen US-Dollar.
  • Der BlackRock-ETF hatte in den letzten sieben Tage keine Zuflüsse.
  • Der Bitcoin-Kurs fiel seitdem um fast 10 Prozent.
  • Dafür launchten am 30. April 2024 die ersten Bitcoin-ETFs in Hongkong. Am ersten Handelstag generierten sie nur Zuflüsse von rund 87 Millionen US-Dollar.
  • Insgesamt sehen die Analysten der Bank drei zentrale Herausforderungen für den Markt.
  • Der Markt sei erschöpft, Bitcoins Bewertung im Vergleich zu Gold sehr hoch und die Produktionskosten teuer. Ebenfalls schwinde das Interesse der Kleininvestoren.
  • Institutionelle Investoren nehmen Gewinne mit. Sie reduzieren ihre Positionen in Bitcoin und Gold, aufgrund neuer Risikobewertungen.
  • Insgesamt fehle es an positiven Katalysatoren, um die Entwicklung einzudämmen.
  • Bitcoin stieg seit Jahresbeginn um rund 30 Prozent.
  • In 2023 stieg das digitale Gold um 156 Prozent und war damit eines der am besten performenden Assets der Welt.
  • Am 11. Januar 2024 wurden die ersten elf Bitcoin-Spot-ETFs genehmigt, die für wachsende Kurse und Euphorie sorgten.
  • Im April fand das Halving statt. Dabei werden die Belohnungen für Miner halbiert, die das Netzwerk am Leben halten.
  • In der Vergangenheit stieg der Bitcoin-Kurs in der Folge immer um mehrere hundert Prozent. Frühere Halvings korrelierten also oft mit einem Bullenmarkt.
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