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Institutionelle Anleger JPMorgan sieht kurzfristige Trendwende von Bitcoin zu Gold

JPMorgan-Analysten sprechen von Bitcoin-Abverkäufen bei den Institutionellen. Die Bank steht dennoch zu ihrer langfristig bullischen Vorhersage.

Anton Livshits
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Firmenlogo von JP Morgan

Beitragsbild: Shutterstock

Als Folge des turbulenten Krypto-Marktes haben Analysten der Großbank JPMorgan Chase eine Kehrtwende bei institutionellen Investoren festgestellt. Diese würden Bitcoin fallen lassen und ihre Gelder stattdessen in Gold anlegen.

Ausgehend von Open-Interest-Daten – also der Menge an offenen Optionskontrakten – auf der Chicago Mercantile Exchange spricht die US-Amerikanische Investmentbank vom ersten großen Rückgang im Handel mit Bitcoin-Futures seit Ende 2020. Dies folgt aus einem Memo an JPMorgen-Kunden vom 18. Mai, das Coindesk vorliegt. Darin heißt es:

Das Bild der Bitcoin-Ströme verschlechtert sich weiter und deutet auf einen anhaltenden Rückzug der institutionellen Anleger hin. Im vergangenen Monat erlebten die Bitcoin-Futures-Märkte ihre steilste und nachhaltigste Liquidation seit Beginn des Bitcoin-Aufstiegs im vergangenen Oktober.

Bitcoin dennoch langfristig auf dem Weg zu 140.000 US-Dollar

Dieser kurzfristigen Analyse zum Trotz, hält JPMorgan an seiner bullischen Prognose vom Januar fest. Die Bank sagte damals voraus, dass Bitcoin über die Jahre mit Gold gleichziehen und einen Wert von mehr als 140.000 US-Dollar annehmen könnte.

JPMorgan gab nun zu verstehen, dass dieser Wert als “theoretisches Langzeitziel” verstanden werden sollte. Er wäre erreicht, sobald die Volatilität von BTC sich an jene von Gold angleicht und BTC in Portfolios einen ähnlichen Stellenwert erhält. Setzt man hingegen die jetzige Volatilität der beiden Assets ins Verhältnis, ergäbe sich für Bitcoin ein Fair Value (also ein angenommener tatsächlicher Wert) von 35.000 US-Dollar. Dies entspricht einem Viertel der anvisierten 140.000er Marke.

Seit Ende April ist bekannt, dass JPMorgan selbst an einem aktiv verwalteten Bitcon-Fonds arbeitet. Ein Starttermin im Sommer dieses Jahres gilt dabei als wahrscheinlich.

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