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Nexon Japanischer Gaming-Gigant kauft Bitcoin

Dass Anlagen in Bitcoin vor dem inflationsbedingten Wertverlust schützen, zählt zu den Eckpfeilern des BTC-Narrativs. Das japanisch-südkoeranische Unternehmen Nexos verleit dem nun neue Glaubwürdigkeit.

Anton Livshits
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Der große Videospiel-Publisher Nexon hat sich mit Bitcoin eingedeckt. Das Unternehmen mit Sitz in Japan erwarb 1.717 BTC und gab dafür etwa 100 Millionen US-Dollar aus, was weniger als zwei Prozent seines Kassenbestands beträgt.

Nexon machte die Investition am 28. April publik. Das Unternehmen zahlte demnach durchschnittlich etwa 58.000 US-Dollar pro Bitcoin. Laut CEO Owen Mahoney wolle man so die eigenen Bar-Assets vor Inflationsverlusten schützen:

Unser Kauf von Bitcoin spiegelt eine disziplinierte Strategie zum Schutz des Shareholder-Value und zum Erhalt der Kaufkraft unseres Barvermögens wider. Im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld glauben wir, dass Bitcoin langfristige Stabilität und Liquidität garantiert, während der Wert unserer Barmittel für zukünftige Investitionen erhalten bleibt.

Nexos ist auf die Entwicklung und den Vertrieb von Online-Spielen spezialisiert. Seit 2011 ist das Unternehmen an der Börse in Tokyo gelistet. Seit 2020 ist es zudem Teil des japanischen Leitindexes Nikkei 225. Zu den mehr als 50 momentan aktiven Multiplayer Games der Firma zählen etwa Maplestory oder KartRider.

Bitcoin-Rücklagen im Trend

Nexos ist unterdessen nicht das einzige Unternehmen, das Bitcoin als Wertspeicher nutzt. Neben prominenten Beispielen wie dem IT-Riesen MicroStrategy entdeckte jüngst sogar das Time Magazine die Vorteile von BTC. Mithilfe von Grayscale will das renommierte Journal nun Bitcoin-Reserven aufbauen, Kunden können die wichtigste Kryptowährung zudem zum Kauf von Medieninhalten verwenden.

Der Fall von Tesa sorgte ebenfalls für Aufsehen. Nachdem Elon Musks Autokonzern öffentlichkeitswirksam Bitcon erwarb, trennte sich Tesla jüngst von 10 Prozent der eigenen Reserven. Der Autobauer besserte damit sein Bilanzergebnis auf, laut Musk wollte man zudem die Tauglichkeit von BTC als Liquiditätsgarant unter Beweis stellen.

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