Nach FTX-Skandal Gemini, Genesis und DCG wegen Betrugs verklagt

Nach dem FTX-Skandal stehen Gemini, Genesis und DCG unter finanziellem Druck. Jetzt wurden die drei Krypto-Unternehmen verklagt.

Dominic Döllel
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Genesis und Digital Currency Group (DCG)

Beitragsbild: Shutterstock

| Der FTX-Kollaps löste eine Kettenreaktion in der Krypto-Industrie aus
  • Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James verklagt Gemini, Genesis Global und die Digital Currency Group (DCG) wegen Betrugs von rund 230.000 Anlegern um mehr als eine Milliarde US-Dollar.
  • Zudem stehen der ehemalige CEO von Genesis und der DCG-Gründer Barry Silbert unter Druck. Sie werden beschuldigt, die schlechte Finanzlage der Kreditabteilung verschleiert zu haben.
  • Gemini habe die Kunden ihres Earn-Programms angelogen und Missstände verschleiert, heißt es weiter. Laut einer Analyse, die der Staatsanwältin vorliegt, sei das Finanzprodukt schon im Februar 2021 als riskant eingestuft worden.
  • “Dieser Betrug ist ein weiteres Beispiel dafür, dass schlechte Akteure in der gesamten unterregulierten Krypto-Branche Schaden anrichten”, so James in einer Erklärung.
  • Nach der FTX-Insolvenz standen DCG und Gemini unter finanziellem Druck, Genesis meldete im Januar Insolvenz an.
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