- Wie der FTX-CEO John Ray III. in einer Gerichtsakte erklärt, hat FTX Banken bereits im Jahr 2020 über die verdächtigen Bewegungen von Kundengeldern belogen.
- Demnach habe das Krypto-Unternehmen Kunden- und Unternehmensgelder absichtlich vermischt, um sich Luxusimmobilien zu sichern und spekulative Geschäfte abzuschließen.
- Als Banken das FTX-Management wegen der Geldbewegungen bedrängten, habe “FTX gelogen”, so Ray. Das Management der Börse, allen voran Gründer Sam Bankman-Fried (SBF), habe 8,7 Milliarden US-Dollar an Kundengeldern unterschlagen haben, heißt es.
- Die Anklage gegen Bankman-Fried umfasst mehrere Punkte, die meisten davon im Zusammenhang mit Betrug und Geldwäsche. Außerdem soll SBF mit gestohlenen Geldern den Wahlkampf der Demokraten finanziert haben, er war der zweitgrößte Spender.
- Wird Bankman-Fried vom Gericht verurteilt, drohen ihm mehr als 100 Jahre Haft. Derzeit befindet er sich Hausarrest und unter strenger Überwachung.
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