FTX-Gründer im Hausarrest Sam Bankman-Fried bekommt League-of-Legends-Verbot

Neue Kautionsbedingungen schränken die Internet-Nutzung des FTX-Gründers auf wenige Websiten ein. Nicht dabei ist sein geliebtes Videospiel.

Johannes Macswayed
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Sam Bankman-Fried

Beitragsbild: Picture Alliance

| Bis zu seinem Prozess muss Bankman-Fried auf sein liebstes Videospiel verzichten
  • Wie Unterlagen eines US-Gerichts zeigen, haben sich Anpassungen zu den Kautionsbedingungen des angeklagten FTX-Gründers Sam Bankman-Fried ergeben.
  • Demnach darf dieser seinen Computer fortan während seines Hausarrests bei seinen Eltern nur noch für bestimmte Tätigkeiten verwenden und nur noch bestimmte Webseiten besuchen. Dazu zählen nur solche, die für seine Vorbereitung auf den Gerichtsprozess relevant sein könnten, so die Unterlagen. Darunter seien Regierungsseiten, Krypto-Medien oder Blockchain-Explorer.
  • Zusätzlich wären bestimmte Seiten für den persönlichen Gebrauch weiterhin erlaubt, darunter Netflix, Spotify oder Online-Lieferdienste. Ausgeschlossen seien hingegen die meisten Anwendungen und Webseiten, die der privaten Kommunikation dienen.
  • Um die Maßnahmen technisch umzusetzen, soll Bankman-Fried mit einem eigens konfigurierten Laptop ausgestattet werden. Hierauf wären dann VPNs und Tracker installiert, wodurch Behörden seine Nutzung überwachen könnten.
  • Im Zuge des Schrittes wäre auch die Nutzung seines liebsten Computerspiels, League of Legends, ausgeschlossen, wie aus den Dokumenten hervorgeht. Wohl ein harter Schlag für Sam Bankman-Fried, der viel Zeit in dem Videospiel verbringt.
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