"Wir wurden zwei Mal betrogen" 

FTX-Gläubiger kriegen nur Bruchteil ihrer Verluste zurück

Die FTX-Auszahlungen stehen an. Gläubiger bekommen jedoch nur 10-25 Prozent ihrer Verluste zurück. Und fühlen sich betrogen.

Giacomo Maihofer
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FTX

Beitragsbild: Shutterstock

| Die Kryptobörse FTX kollabierte im November 2022
  • Die FTX-Auszahlungen stehen an. Laut neuen Berichten sollen Gläubiger nur rund 10-25 Prozent ihrer Kryptowährungen zurückkriegen.
  • Genauer gesagt: Sie bekommen die Auszahlungen im Wert, die ihre Kryptowährungen zum Start der Petition hatten, die sie entschädigen soll. Damals stand Bitcoin beispielsweise bei 16.000 US-Dollar.
  • Einer der Geschädigten sagte gegenüber Cointelegraph: “Die Krypto-Investoren sind nicht vollständig entschädigt, wenn sie zu den Preisen des Antragstermins ausgezahlt werden. Viele FTX-Kunden leiden weiterhin unter psychischen Problemen, Panikattacken, Scheidungen und Selbstmordgedanken, da ihre Ersparnisse gestohlen wurden und ihr Eigentum noch immer nicht zurückgegeben wurde.“
  • Ein anderer Geschädigter schrieb: “Wir wurden jetzt zweimal betrogen.”
  • Neben den Auszahlungen in Kryptowährungen, die durch die Petition eingeleitet wurde, zahlt FTX jedoch auch Cash an Geschädigte aus. Die Summe umfasst mehrere Milliarden US-Dollar. Die Auszahlung soll auch dieses Jahr stattfinden. Alles dazu hier.
  • FTX war einst die größte Kryptobörse der USA und kollabierte im November 2022. Ihr Token, FTT, wurde wertlos. Der ganze Kryptomarkt stürzte in eine Krise.
  • Sam Bankman-Fried, der Gründer und CEO der Börse, wurde wegen Betrug für 25 Jahre inhaftiert.
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