Stablecoins sind für viele Nutzer noch zu unsicher – das zumindest geht aus einer Studie hervor, die BTC-ECHO vorliegt. Laut einer Visa-Umfrage würden 46 Prozent der Befragten Stablecoins wahrscheinlich nutzen, wenn Schutzmaßnahmen auf Bankniveau und eine Einlagensicherung vorgesehen wären. Bislang sind es nur fünf Prozent derjenigen, die international Geld senden oder empfangen oder dies in den kommenden zwölf Monaten planen.
Viele kennen Stablecoins nicht
54 Prozent aller Befragten haben noch nie von Stablecoins gehört. Auch unter denjenigen, die den Begriff kennen, bestehen Wissenslücken. 29 Prozent glauben, Stablecoins würden ähnlich stark schwanken wie Bitcoin.
Das Vertrauen fällt entsprechend gering aus: 40 Prozent der Befragten, die internationale Geldtransfers nutzen oder planen, vertrauen Stablecoins. Bei Onlinebanking oder Apps sind es 87 Prozent, bei Bargeldtransfers 84 Prozent.
Für 58 Prozent hängt das Vertrauen in neue Formen des Geldtransfers stärker vom Anbieter als von der Technologie ab. Globale Zahlungsnetzwerke genießen beim Umgang mit digitalen Währungen mit 62 Prozent das größte Vertrauen, Staat oder Zentralbank kommen auf 49 Prozent und traditionelle Geschäftsbanken auf 47 Prozent.
Betrug erhöht das Sicherheitsbedürfnis
28 Prozent der Befragten, die bereits internationale Geldtransfers genutzt haben, waren dabei schon von Betrug betroffen. 22 Prozent dieser Gruppe berichten von KI-generierten Nachrichten.
Für zusätzlichen Schutz würden viele längere Transferzeiten akzeptieren. 53 Prozent bevorzugen eine App, die Transfers um 24 Stunden verzögert und erweiterten KI-Schutz bietet. 47 Prozent würden eine Echtzeitüberweisung mit Standardschutz wählen.
