Geldwäscheverdacht Französische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Binance

Nach übereinstimmenden Medienberichten ermittelt die Pariser Staatsanwaltschaft gegen Binance. Es geht um den Verdacht auf Geldwäsche.

David Scheider
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Changpeng Zhao

Beitragsbild: Picture Alliance

| Binance-Gründer "CZ" könnte wegen Geldwäsche zu bis zu 18 Monaten Haft verurteilt werden
  • Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Binance Frankreich.
  • Behörden ermitteln gegen den französischen Ableger des in Schieflage geratenen Konzerns aufgrund des Verdachts der schweren Geldwäsche, wie Coindesk zuerst berichtet.
  • Außerdem wirft man dem Unternehmen den “illegalen Betrieb einer Handelsplattform mit Kryptowährungen” vor. Eigentlich hatte Binance im Mai 2022 eine Lizenz für den Betrieb einer Handelsplattform in Frankreich erhalten.
  • Zudem sei die Plattform ihren Verpflichtungen in Bezug auf KYC-Auflagen nicht nachgekommen. Ermittlungen dazu seien bereits seit Februar 2022 in Gange. Dies berichtet Le Monde zuerst.
  • Bei den Ermittlungen unterstützt auch die französische Steuer- und Zollbehörde SEJF.
  • Nach Medienberichten sollen die Geschäftsräume von Binance in Frankreich bereits von Behörden zu Kontrollzwecken besucht worden sein. Allerdings sei dies nach Aussagen von David Prinçay, Präsident von Binance Frankreich, übliche Praxis. Das Unternehmen habe sich kooperativ gezeigt.
  • Die Nachricht kommt nur wenige Stunden, nachdem Binance seinen Rückzug aus den Niederlanden verkündet hat. Grund war eine fehlende VASP-Lizenz.
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