- Sie rückt nicht von ihrem Kurs ab: Die US-Notenbank (Fed) zieht die Zinsschraube weiter an. Notenbankchef Powell erhöht den Leitzins wie bereits im September um weitere 0,75 Prozent auf nun 4 Prozentpunkte.
- Dies gab die Federal Reserve vor wenigen Minuten in einer Presseerklärung bekannt.
- Seit Jahresbeginn erhöhte die weltweit wichtigste Zentralbank den Zinssatz seit der ersten Leitzinsanpassung im Januar 2022 von 0,25 Prozentpunkte auf inzwischen 4 Prozent.
- Damit erreicht das Zinsniveau den höchsten Wert seit dem Jahr 2008.
- Mit dieser Maßnahme versucht der US-Notenbankchef, der anhaltend hohen Inflationsrate von zuletzt 8,2 Prozent zu entgegnen.
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- Damit bestätigt die Federal Reserve ihre unverändert hawkishe Haltung und erteilt der Hoffnung der Investoren, die Geldpolitik zu lockern, erneut eine Abfuhr.
- Um 19:30 Uhr (MEZ) stellt sich der oberste US-Währungshüter den Fragen der Journalisten.
- In der Pressekonferenz wird Powell zudem weitere Details zur zukünftigen Verringerung der Geldmenge M3 bekannt geben.
- Da die Mehrheit des Notenbank-Gremiums der republikanischen Partei angehört, dürfte nicht von einem Wahlgeschenk für die demokratische Partei unter US-Präsident Biden auszugehen sein.
- Die Höhe der Zinsanhebung könnte damit einen Einfluss darauf haben, wie die Zwischenwahlen in den USA am kommenden Dienstag, den 8. November, ausfallen.
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