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Wasabi Europol beißt sich an Privacy Wallet die Zähne aus

Die Krypto-Wallet Wasabi ist ein Dorn im wachsamen Auge der europäischen Polizeibehörde Interpol. Der Grund: Die Wallet ermöglicht das Verwischen von (Transaktions-)Spuren.

Redaktion
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Ein Schlüsselloch

Beitragsbild: Shutterstock

Das europäische Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität (EC3) warnt Strafverfolgungsbehörden vor der Bitcoin-Mixing-Wallet Was die anonyme Transaktionen ermöglichen. Aus einem Informationsschreiben, das dem Krypto-Nachrichtenportal Coindesk vorliegt, geht hervor, dass die Cybercrime-Abteilung von Europol Wasabi mindestens seit April 2020 im Visier hat. Unter anderem deshalb, weil rund 30 Prozent der Transaktionen mit Wasabi-Wallets im Zusammenhang mit Darknet-Marktplätzen stehen sollen.

Wasabi gehört zu den Non-Custodial Wallets. Das heißt, Nutzer haben stets die alleinige Kontrolle über ihre Bitcoin-Einlagen. Auch das Mixing findet dezentral statt. Sehr zum Leidwesen der Ermittler, da sich Wasabi – im Gegensatz etwa zu BestMixer.io – so der fünften Anti-Geldwäsche-Richtline der Europäischen Union (AML5) entziehen kann.

Darüber hinaus stellen die EC3-Beamten fest, dass es praktisch unmöglich ist, das Mixing von Wasabi-Transaktionen rückgängig zu machen; zumindest, solange den Beteiligten kein Fehler unterläuft.

Verdächtige, die größere Fehler vermeiden, haben eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, unentdeckt zu bleiben

hält die Behörde abschließend fest.

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