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Elon Musk “Twitter-Insolvenz nicht ausgeschlossen”

Massenentlassungen und Home-Office-Verbot: Augenscheinlich überrascht von einer schlechten Bilanz, ergreift der frisch getaufte Twitter-Chef Elon Musk harte Maßnahmen.

Dominic Döllel
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Twitter

Beitragsbild: Picture Alliance

| Rund 44 Milliarden US-Dollar bezahlte Musk für die Social-Media-Plattform.
  • Am gestrigen 10. November warnte Elon Musk seine Twitter-Angestellten, dass das Unternehmen nächstes Jahr einen “negativen Netto-Cashflow von mehreren Milliarden US-Dollar” haben könnte. Das berichtet Bloomberg.
  • Demnach “sei eine Insolvenz nicht ausgeschlossen”, sofern es Twitter nicht gelinge, mehr “Geld hereinzubringen, als man ausgebe”.
  • Der Aufkauf aller Twitter-Aktien hätte derweil rund 13 Milliarden US-Dollar gekostet und trägt mit einer Tilgungsrate von rund einer Milliarde US-Dollar pro Jahr zum Liquiditätsverlust bei.
  • Auch der Wegfall wichtiger Werbepartner, die die kontroverse Übernahme schlecht hießen, könnte ein Grund für den Geldmangel sein.
  • Fraglich ist, ob Musk mit der jüngsten Hiobsbotschaft lediglich die Werbetrommel für das Subskriptionsmodell des “blauen Hakens” rühren will, das bislang im Twitter-Space alles andere als gut aufgenommen wird.
  • Der Tesla-Chef gibt sich seit der Übernahme des Nachrichten-Portals als großer Heilsbringer, der alles Mögliche tut, um Twitter vor der Pleite zu bewahren. Dazu gehören etwa Massenentlassungen und sonstige Einsparungen. Auch Home-Office-Verbote kündigte der gebürtige Südafrikaner an.
  • Musk feuerte bereits die leitende Geschäftsführung und möchte insgesamt 50 Prozent der Mitarbeiter entlassen. Es kam zur Sammelklage.
  • Der Dogecoin-Kurs notiert derweil bei knapp 8 Prozent im 24-Stunden-Vergleich und zeigte noch keine drastischen Ausschläge.
  • Zuletzt markierte der Memecoin ein 3-Monats-Hoch als Musk Dogecoin-Zahlungen auf Twitter ankündigte. BTC-ECHO berichtete.
  • Ob der Tesla-Chef indes seine weiteren Krypto-Pläne für Twitter umsetzt, bleibt abzuwarten.
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