Neue Security Token Digital Assets AG lanciert tokenisierte Aktien auf Solana

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Christopher Klee

von Christopher Klee

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Solana

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Tokenisierte Aktien erreichen das Solana-Netzwerk. Das Schweizer Unternehmen Digital Assets AG bietet ab sofort Top-Tech-Aktien in Token-Form an – zunächst exklusiv auf FTX.

Das Schweizer Tokenisierungs-Unternehmen Digital Assets AG (DAAG) bringt tokenisierte Akten auf die Solana Blockchain. Das hat Digital Assets am 24. Juni in einer Pressemitteilung verkündet, die BTC-ECHO vorliegt. Danach wolle man seine Tokenisierungs-Infrastruktur auf das Solana-Netzwerk migrieren. Zuvor verwendete DAAG eine zugangsbeschränkte Distributed-Ledger-Technologie, um den Handel mit Stock Token zu ermöglichen.


Der Wechsel vom Betrieb auf einer privaten Blockchain zum Betrieb auf Solana wird eine viel effizientere und kostengünstigere Umgebung für den Handel und die Nutzung von tokenisierten Aktien bieten,

erklärt Brandon Williams, Leiter Unternehmensentwicklung bei der Digital Assets AG.

Wir stellen uns vor, dass die Gesamtheit der traditionellen Finanz- und Kapitalmärkte auf der Blockchain arbeiten kann, und Solana war eine naheliegende Wahl [dafür].

Anatoly Yakovenko, CEO von Solana Labs, freut sich ebenfalls darauf, die Vermählung von CeFi und DeFi voranzutreiben:

Wir freuen uns, dass die DAAG tokenisierte Aktien auf der Solana-Blockchain auf den Markt bringt, denn es ist klar, dass dies die Zukunft der Finanzinnovation ist, wenn wir zusammenarbeiten, um traditionelle Finanzen mit Dezentralisierung zu verbinden.

Auch FTX-Gründer und CEO Sam Bankman-Fried spricht von einem “Paradigmenwechsel”. Man wolle gemeinsam mit DAAG und Solana den “Standard” in Sachen Aktien-Token schaffen, lässt sich Bankman-Fried in der Pressemitteilung zitieren.

Tokenisierte Aktien auf Solana: BaFin-konform dank Wertpapierprospekt?

Die tokenisierten Aktien gibt es zunächst exklusiv auf der Krypto-Exchange FTX. Nur Nutzer:innen, die den KYC-Prozess bei FTX durchlaufen haben, können das Angebot nutzen. Handelbar sind unter anderem Aktien von Facebook, Google, Paypal sowie von 49 weiteren Top-Tech-Konzernen. Anders als etwa die Stock Token; die Binance in Zusammenarbeit mit DAAG und dem deutschen Vermögensverwalter CM-Equity anbietet, stehen die tokenisierten Aktien der DAAG auf einem festeren regulatorischen Fundament. So hat DAAG für die tokenisierten Aktien ein Wertpapierprospekt erstellt, das von der Liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht FMA abgesegnet wurde.

Das Fehlen eines Wertpapierprospekts hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Frühjahr bei den Stock Token von Binance bemängelt. Binance argumentierte unter anderem mit der eingeschränkten Übertragbarkeit der Stock Token gegen den BaFin-Rüffel. So handeln die Nutzer:innen die Token ausschließlich mit CM-Equity.

Dagegen sollen die tokenisierten Aktien, die DAAG heute auf Solana lanciert, als “Free-floating Token” frei übertragbar sein und damit auch auf dem Sekundärmarkt rund um die Uhr gehandelt werden können. Sowohl zentrale als auch dezentralisierte Börsen, die auf der Solana Blockchain aufbauen, werden in der Lage sein, den Handel mit tokenisierten Aktien in ihre Plattformen aufzunehmen. Eine beachtliche Aussicht, wenn man bedenkt, dass sich unser Coin des Monats Mai zumindest auf dem Papier noch in der Beta-Version befindet.


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Bank of AmericaEl Salvador: Bitcoin-Akzeptanz bekommt Unterstützung von US-Bankenriese

25 Minuten

Die Bank of America sieht El Salvadors Bitcoin-Pläne positiv. Das überrascht, da sich die Bank erst diesen März skeptisch gegenüber Bitcoin geäußert hat.


Bank of America – Vorteile Bitcoin als staatliches Zahlungsmittel

2021 ist es so weit – Bitcoin wird erstmalig ein gesetzliches Zahlungsmittel. El Salvador gibt dieses Jahr als erstes Land überhaupt bekannt, Bitcoin als Währung zu akzeptieren. Nun verkündet die Bank of America in einem auf Twitter veröffentlichten Dokument, dass dieser Schritt El Salvadors viele neue Möglichkeiten und positive Perspektiven für das Land bieten könnte. Diese Verkündung der Bank ist deshalb überraschend, da die Bank of America sich erst diesen März äußerst skeptisch gegenüber Bitcoin geäußert hat. Es gäbe keinen Grund Bitcoin zu halten, außer damit zu spekulieren, so die Bank, die zeitweise das größte Kreditinstitut der USA war.

Was für Vorteile könnte Bitcoin dem kleinen südamerikanischen Land bieten?

El Salvador verringert mithilfe Bitcoins die im Land sonst anfallenden Überweisungsgebühren. Bisher werden ein Viertel des Bruttoinlandsproduktes für Überweisungen ausgegeben. Bitcoin könnte dabei helfen, diese immensen Kosten zu senken, so die Bank of America. Dazu kommt, dass circa 70 Prozent der Salvadorianer keinen Zugang zu einem Bankkonto haben. Bitcoin könnte diesen Einwohnern ermöglichen, Zugang zu neuen Möglichkeiten zu gewinnen. 

El Salvador bald neuer Bitcoin Mining Hotspot?

Letztlich sieht die Bank of America als weiteren Vorteil, dass die Anerkennung Bitcoins als gesetzliches Zahlungsmittel Investitionen in das kleine Land fördern könnte. Da China Bitcoin Mining in diesem Jahr weitflächig verboten hat, sind viele Mining-Unternehmen auf der Suche nach neuen Standorten. Vielleicht sehen wir El Salvador bald als neuen Standort? Präsident Bukele äußerte sich etwa in Bezug auf die Möglichkeit, Geothermie aus Vulkanen für die Schürfung der Kryptowährung zu nutzen.

Mehrheit der El Salvadorianer jedoch skeptisch …

Von der Entscheidung der Regierung, Bitcoin als Zahlungsmittel zugelassen zu haben, ist die Mehrheit der Salvadorianer noch nicht überzeugt. Um diese Skepsis zu mildern und die Krypto-Adaption weiter voranzutreiben, planen unter anderem die Brüder des Salvadorianischen Präsidenten einen Stablecoin.

Es bleibt also spannend, inwieweit die Einwohner des südamerikanischen Landes Bitcoin als Währung annehmen. Denn auch andere Länder beobachten die Geschehnisse mit Spannung und Interesse. Die jüngsten Einschätzungen der Bank of America könnten sich positiv auf die Akzeptanz auswirken.

Diamond HandsTrotz 424,8 Millionen US-Dollar Verlust – MicroStrategy hält an Bitcoin-Strategie fest

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MicroStrategy will weiterhin an seiner “Digital-Asset-Strategie” festhalten – trotz einer Wertminderung in Höhe von 424,8 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr 2021. Was hat Michael Saylor vor?

Bei der Bekanntgabe der Unternehmensergebnisse des zweiten Quartals 2021 ließ Michael Saylor, berüchtigter CEO von MicroStrategy, verlauten, dass sein Unternehmen trotz enormer Verluste auf dem Papier weiterhin an seiner Bitcoin-Strategie festhalten würde.

Insgesamt hat MicroStrategy mit seinen Bitcoin-Investitionen seit dem Allzeithoch von Bitcoin bei 64.805 US-Dollar eine Wertminderung seiner Investitionen von insgesamt 689,6 Millionen US-Dollar hinnehmen müssen. Derzeit besitzt MicroStrategy rund 105.085 BTC mit einem Buchwert von 2,051 Milliarden US-Dollar.

MicroStrategy mit Bitcoin-Investitionen immer noch massiv im Plus

Das ist jedoch nur ein Verlust auf dem Papier und spiegelt nicht den realisierten Verlust wider. Zählt man alle Bitcoin-Investitionen zusammen, dann ist MicroStrategy mit seinen Investitionen immer noch mit über einer Milliarde US-Dollar im Plus. Man sollte nämlich nicht vergessen, dass MicroStrategy einen Großteil seiner BTC bereits im August, September und Dezember des Jahres 2020 gekauft hat.

Insgesamt liegt der Durchschnittskurs, zu dem MicroStrategy seine Bitcoins erworben hat, bei knapp 26.000 US-Dollar. Bei einem derzeitigen Bitcoin-Kurs von 38.708 US-Dollar sind die Investitionen des Unternehmens daher nach wie vor äußerst lukrativ.

Zur Kasse, bitteDash wird jetzt in 155.000 Geschäften akzeptiert

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Mit der Kryptowährung Dash lässt sich künftig in 155.000 Geschäften zahlen. Möglich macht das die neue DashDirect-App.

Es ist offiziell: Dash hat die DashDirect-App gelauncht, über die die Kryptowährung an 155.000 Geschäften und 125 Online-Händlern in den USA akzeptiert wird. Darunter finden sich Einzelhandelsketten wie GameStop, Subway, Staples oder Chipotle, ebenso wie einige kleinere Eckläden. Mit einer Art Treue-Programm, das laut Dash bis zu zwölf Prozent Rabatt auf Einkäufe gewährt, soll sich der Anreiz für Nutzer erhöhen. Die Rabatte sollen sich sogar künftig noch erhöhen, sobald “die Nutzung der App insgesamt zunimmt”. Auch eine “Tip”-Funktion enthält die App, mit der Nutzer Dash-Trinkgelder in Restaurants geben können.

Die App ist das Ergebnis einer Investition der Dash Investment Foundation in das Finanztechnologie-Unternehmen CrayPay. Bereits im Januar gab Dash dahingehend Pläne einer Zahlungs-App bekannt. Für die Akzeptanz der Kryptowährung ist die App ein großer Wurf. Das sehen Investoren wohl auch so. Der Privacy Coin wider Willen hat in den letzten 24 Stunden acht Prozent an Wert zugelegt.

Mit sofortiger WirkungBreaking – Binance stellt Futures- und Derivate-Handel in Deutschland ein

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Mit sofortiger Wirkung stellt Binance den Futures- und Derivate-Handel in Deutschland, Italien und den Niederlanden ein. Offene Positionen müssen ab einem späteren Zeitpunkt innerhalb von 90 Tagen geschlossen werden.

Binance zieht sich aus dem Derivatehandel in Europa zurück. In Deutschland, den Niederlanden und Italien können bereits keine Konten für Derivate und Futures eröffnet werden, wie die Krypto-Börse mitteilen ließ. Weitere Länder in der EU sollen folgen. Für offene Position soll eine Übergangszeit von 90 Tagen gelten. Den Zeitpunkt will Binance in einer weiteren Mitteilung bekannt geben.

Zur Begründung heißt es, dass die Produkte wegen der weltweiten Entwicklung des Krypto-Ökosystems neu evaluiert werden müssten, “um die Bedürfnisse unserer Nutzer zu erfüllen”. Wer jedoch die jüngsten Entwicklungen im Hause Binance verfolgt hat, weiß, dass die Börse in letzter Zeit Druck von Aufsichtsbehörden bekommen hat. Den Anfang machte die BaFin im April, als sie Binance wegen fehlender Prospekte gerügt hat. Großbritannien, Japan und Kanada haben die Dienstleistungen schließlich vergangenen Monat eingeschränkt. Wichtige Partner wie die britische Großbank Barclays und Clear Junction sind ebenfalls bereits abgesprungen. Und auch die Stock Token musste die Börse wohl wegen rechtlicher Probleme aus dem Angebot entfernen.