MicroStrategy und Co. 

Deshalb fallen die Aktien von Krypto-Unternehmen

Nicht nur bei Bitcoin geht es bergab, auch die Aktien von MicroStrategy, Coinbase und Co. tendieren gen Süden. Aber warum eigentlich?

Dominic Döllel
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Bitcoin Aktien Krypto ETF

Beitragsbild: Shutterstock

| Ein deutlicher Absturz plagt die Aktien von Krypto-Unternehmen
  • Viele Investoren haben sich auf explosive Kurssteigerungen bei BTC gefreut – vergebens. Bitcoin notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 46.112 US-Dollar und ist damit um 2,3 Prozent in den letzten 24 Stunden gefallen.
  • Auch am klassischen Finanzmarkt sorgte der Bitcoin Spot ETF für einen Abverkauf, vor allem bei Krypto-Unternehmen.
  • Das Wertpapier von MicroStrategy (MSTR) verbucht einen 5-prozentigen Wertverlust, Coinbase (COIN) kommt auf sechs Prozent und Marathon Digital (MARA) verliert mit 12,6 Prozent zweistellig.
  • Ein Grund: Die Zulassung der Bitcoin Spot ETFs. Bevor die SEC Bitcoin legitimiert und für institutionelle Investoren verfügbar gemacht hat, gab es den BTC-Zugang nur über Umwege.
  • Diese Investoren kauften dann Aktien von Krypto-Unternehmen, die den BTC-Kurs mehr oder weniger widerspiegeln. Ein Beispiel: MSTR.
Die Kursverläufe von BTC und MSTR sind nahezu identisch I Quelle: Yahoo Finance
  • Grund dafür: Das Unternehmen von Michael Saylor besitzt insgesamt 189.150 BTC im Gesamtwert von 5,9 Milliarden US-Dollar.
  • Aktien von Unternehmen mit einem solchen Hintergrund werden in der traditionellen Finanzwelt daher gern als Hebelinvestment auf den Bitcoin-Kurs gekauft – bisher.
  • Denn: Mit der Genehmigung der Bitcoin Spot ETFs brauchen Investoren diesen Hebel nicht länger. Während MSTR, COIN und Co. also Kapital verlieren, konnten die Bitcoin-ETFs bereits am ersten Handelstag von einem Rekordvolumen profitieren.
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