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Asien auf dem Vormarsch  ConsenSys gewinnt Wettbewerb zur Entwicklung digitaler Zentralbankwährung (CBDC)

Das bekannte Ethereum-Ökosystem-Unternehmen ConsenSys hat einen Wettbewerb der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) gewonnen. Konkret ging es um eine Studie zu digitalen Zentralbankwährungen (CBDC). Das sind die nächsten Schritte.

Sven Wagenknecht
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Golfer locht einen Ball ein.

Beitragsbild: Shutterstock

Neben China sind auch viele andere asiatische Länder deutlich weiter in der Erforschung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) als beispielsweise die Eurozone. Vor allem sind hier Hong Kong und Thailand zu nennen, die im Mai 2019 ein Memorandum of Understanding für das Projekt Inthanon-LionRock unterzeichnet haben. Ziel dieses Projekts ist die Etablierung eines CBDC-basierten cross-border-payment networks.

Um nun die nächste Implementierungstufe zu erreichen, möchte man sich an dem Erfahrungsschatz von ConsenSys bedienen. So hat man ConsenSys ausgewählt gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen PwC und dem Fintech Forms HK die Entwicklung voranzutreiben.

ConsenSys: Kein unbeschriebenes Blatt

Unter dem Dach von ConsenSys wurden nicht nur zahlreiche Ethereum-Projekte entwickelt, sondern auch schon andere Staaten beziehungsweise Behörden haben auf die Technologiekompetenz von ConsenSys zurückgegriffen. Durch die Entwicklung und Bereitstellung dezentralisierter Zahlungsnetzwerke für Zentralbanken, darunter die Monetary Authority of Singapore sowie die South African Reserve Bank, konnte ConsenSys bereits wertvolle Erfahrungen sammeln.

Während die genannten Staaten und Zentralbanken immer konkretere Praxistests durchführen, ist man sich in der Eurozone noch uneinig, inwiefern digitales Zentralbankgeld in Zukunft eine Rolle spielen soll. Anstatt konkrete Pläne vorzulegen, hat man sich für eine strenge Regulierung von Stable Coins, also den privaten CBDC-Alternativen, ausgesprochen. Über die Konsequenzen dieser Politik hatten wir erst kürzlich berichtet.

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