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Big Stake Capital International kauft 12,2 Prozent der MicroStrategy-Aktien

MicroStrategy kann sich über einen neuen Anteilseigner freuen. Die US-Fondsgesellschaft Capital International kauft 12,2 Prozent der MSTR-Aktien.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Gebäude an dem MicroStrategy dran steht.

Quelle: Shutterstock

Der Bitcoin-Magnat MicroStrategy bekommt finanzkräftige Unterstützung von der Capital International Group aus Los Angeles. Das geht aus einem Dokument der Securities and Exchange Commission (SEC) vom 30. Juni hervor. Insgesamt erwirbt die Investmentgesellschaft 952.242 MSTR-Aktien und hält somit 12,2 Prozent der Firma in seinem Besitz. Damit wird die Fondsgesellschaft auf Anhieb zum zweitgrößten Shareholder des US-Unternehmens. Nur BlackRock hält mit 14,56 Prozent einen größeren Anteil an MicroStrategy.

Das Business-Intelligence-Unternehmen fährt bekannter Weise eine für die konventionelle Betriebswelt eher ungewöhnliche Strategie. So wandelte MicroStrategy erst vor knapp einem Jahr einen Großteil seiner Bargeldbestände in Bitcoin um und baute seine Bestände seitdem fleißig weiter aus. Kurz vor dem Einstieg von Capital International akkumulierte MSTR nochmals 13.005 BTC, womit man als erstes Unternehmen überhaupt die Investmentmarke von 100.000 BTC überschreiten konnte.

Strategie von MicroStrategy stößt auf gemischte Gefühle

Die aggressive Bitcoin-Strategie scheint jedoch nicht nur auf positive Resonanz zu stoßen. So kürzten unter den Top-10 der Anteilseigner die Hälfte ihre Investments. Allen voran Vanguard, die ihre Shares von ehemals 11,55 auf 8,57 Prozent schmälerten. Zudem scheint sich der Finanzdienstleister peu à peu von MicroStrategy zurückzuziehen. Als MSTR im vergangenen November die Umwandlung der Barreserven in Bitcoin bekannt gab, reduzierte Vanguard seinen Anteil von 18 auf 11,5 Prozent.

Top-10 der MicroStrategy Anteilseigner, Quelle: CNN Business

Captial International hingegen scheinen die Unternehmenspläne von MicroStrategy imponiert zu haben. Und auch bei BlackRock sieht es so aus, als hätte ein Sinneswandel stattgefunden. Im November reduzierte der größte Vermögensverwalter der Welt noch seine Beteiligung an dem Softwarehersteller, nun erhöhte man seinen Bestand um fast 7 Prozent. Es hat den Anschein, als würde sich MicroStrategy immer mehr zu einem indirekten Investmentportal in den Krypto-Space entwickeln.

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