Bitcoin-Reserve in den USA 

Ex-Finanzminister nennt Pläne “verrückt”

Während die Stimmen der Krypto-freundlichen US-Politiker bezüglich einer möglichen Bitcoin-Reserve in den Vereinigten Staaten lauter werden, verschärft sich auch die Kritik daran.

Daniel Hoppmann
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Lawrence Summers

Beitragsbild: Picture Alliance

| Unter Bill Clinton war Lawrence Summers Finanzminister der USA
  • El Salvador hat sie, auch in den USA werden sie diskutiert – eine nationale strategische Bitcoin-Reserve. Doch in den Vereinigten Staaten herrscht darüber bei weitem kein Konsens. Einer der prominenteren Zweifler: Der ehemalige US-Finanzminister Lawrence Summers.
  • In einem Interview mit Bloomberg sagte er: “Diese Idee einer nationalen Bitcoin Reserve ist verrückt.”
  • Außer der “Befriedigung einer großzügigen Wählergruppe” gebe es “keinen Grund”, diese Idee zu verfolgen, so Summers weiter.
  • Wenig überraschend brachten dem Politiker seine Aussagen wenig später heftige Kritik aus dem Bitcoin- und Krypto-Space ein.
  • Obwohl der sich gar nicht gänzlich gegen Krypto stellt: In puncto Regulierung schlug sich der 70-Jährige auf die Seite der Branche: “Ich glaube, wir sollten Finanzinnovationen unterstützen, egal wohin es geht. Und es trifft sicherlich auch zu, dass Krypto von ein paar übereifrigen Regulatoren überreguliert worden ist.”
  • Die Aussage kann man als Breitseite an SEC-Chef Gary Gensler verstehen, der bis zu seinem Rücktritt für seine harte Gangart gegenüber der Industrie bekannt war.
  • Neben den USA beschäftigen sich auch in Brasilien einige Politiker mit dem Aufbau einer eigenen Reserve. Ein Gesetzesvorschlag liegt dem Parlament aktuell vor.
  • Was Krypto-Experten von einer Bitcoin-Reserve halten, lest ihr im aktuellen Bitcoin Report.

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