- Laut einer Untersuchung des FBI hat die Ransomware-Gruppe Akira seit März 2023 über 250 Unternehmen aus Nordamerika, Europa und Australien angegriffen. Dabei erbeutete man einen Wert von rund 42 Millionen US-Dollar, vor allem in Bitcoin.
- In einer am gestrigen 18. April veröffentlichten Warnung will ein Zusammenschluss mehrerer Sicherheitsagenturen, darunter das FBI, Europol und Co., über die Bedrohung aufklären.
- Demnach erhalte Akira Zugriff auf sensible Daten über VPN-Anschlüssen, denen eine sogenannte Multifaktor-Authentifizierung (MFA) fehlt. Danach fordere die Ransomware-Gruppe von Betroffenen Lösegeldzahlungen in Bitcoin.
- Unter anderem habe Akira seine Malware gegen Krypto-Wallets und Börsen eingesetzt. Davon betroffen: Binance, Coinbase und die Trust Wallet-Anwendung.
- Um weiterhin gegen die Hackergruppe vorgehen zu können, bittet das FBI um Informationen zu “Grenzprotokollen, die die Kommunikation mit und von ausländischen IP-Adressen zeigen, Beispiele einer Lösegeldforderung, Kommunikation mit Akira-Bedrohungsakteuren, Bitcoin-Wallet-Informationen und Entschlüsselungsdateien.”
- Wie das Blockchain-Analysehaus Chainalysis in einem Bericht offenbart, haben Ransomware-Akteure im Jahr 2023 insgesamt eine Milliarde US-Dollar in Kryptowährungen erpresst. Betroffene: die Fluglinie British Airways, der Nachrichtensender BBC und sogar Krankenhäuser und Regierungsbehörden.
- Wo und wie Kriminelle ihre Krypto-Millionen waschen und warum Lösegeldforderung ein eskalierendes Problem darstellen, lest ihr hier: “Big Game Hunting”: Cyberkriminelle stehlen eine Milliarde US-Dollar in 2023
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