- Binance und die US-Börsenaufsicht (SEC) haben gemeinsam einen Antrag eingereicht, um ihren laufenden Rechtsstreit für 60 Tage auszusetzen. Das zeigen entsprechende Gerichtsdokumente.
- Die am gestrigen 10. Februar gemeinsam eingereichten Unterlagen verweisen auf die sich ändernde regulatorische Lage in den USA im Hinblick auf Kryptowährungen.
- Der Antrag argumentiert demnach, dass die Einrichtung der neuen “Krypto-Task-Force” unter SEC-Kommissarin Hester Peirce “die mögliche Lösung dieses Falls beeinflussen und erleichtern könnte.”
- Im Juni 2023 hatte die SEC Binance und dessen Mitbegründer Changpeng Zhao (CZ) verklagt und beschuldigt, gegen 13 US-Wertpapiergesetze verstoßen zu haben. Die SEC behauptete außerdem, dass Binance und Zhao die Gelder von Investoren einem Risiko ausgesetzt hatten.
- Binance steht seither unter verstärkter regulatorischer Beobachtung verschiedener Behörden, darunter das Justizministerium, das die Krypto-Börse im November 2023 zu einer Strafzahlung von mehr als 4 Milliarden US-Dollar verdonnerte.
- In Frankreich nahmen Behörden erst kürzlich Ermittlungen gegen das Unternehmen auf und beschuldigten es der Geldwäsche.
- Seit Donald Trumps Amtsantritt lockert sich die Krypto-Regulierung in den USA, wovon Binance und andere Krypto-Projekte profitieren dürften. Einige Experten schätzen, dass einige umstrittene Klagen der SEC in den kommenden Monaten fallen gelassen werden könnten.
- Falls die Aussetzung des Binance-Prozesses genehmigt wird, könnten andere Krypto-Projekte wie Ripple und Coinbase ähnliche Strategien nutzen, um ihre eigenen rechtlichen Auseinandersetzungen mit der SEC zu bewältigen.
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