- Der niederländische Krypto-Analyst Ted Pillows hat eine gewagte Prognose aufgestellt. Er sieht Bitcoin bis Ende des vierten Quartals bei 150.000 US-Dollar. Seine Argumentation stützt sich dabei auf die globale Geldmenge M2, also die Summe aus Bargeld, Giroguthaben sowie weniger liquiden Vermögenswerten wie Sparkonten, Termineinlagen und Geldmarktfonds.
- Nachdem der Bitcoin-Kurs Anfang des Monats auf über 126.000 US-Dollar gestiegen war und damit in Dollar wie Euro ein Allzeithoch erreicht hatte, hat die Kryptowährung seither an Momentum verloren und notiert aktuell bei 112.400 US-Dollar.
- Zuletzt erlebte der Markt eine massive Abwärtsbewegung. Aufgrund des eskalierenden Zollkonflikts zwischen den Vereinigten Staaten und China wurden am Wochenende 19 Milliarden US-Dollar an Long-Positionen liquidiert – ein Rekordwert.
- Für Pillows ist das kein Grund zur Sorge, sondern der Startpunkt einer möglichen Kehrtwende: “Der Reset der letzten Woche deutet jedoch darauf hin, dass das Schlimmste hinter uns liegt.”
- Historisch betrachtet hat sich das letzte Quartal des Jahres oft als besonders bullishe Phase für den Krypto-Markt erwiesen, nicht zuletzt, weil viele institutionelle Investoren zu dieser Zeit ihr Kapital umschichten. Zudem würden ETF-Zuflüsse und Käufe von Bitcoin-Treasury-Unternehmen wie Strategy (ehemals MicroStrategy) oder Metaplanet die Nachfrage weiter antreiben.
- Die globale Geldmenge M2 dient Analysten häufig als Indikator für Marktprognosen, da sie zeigt, wie viel Liquidität im Umlauf ist.
- Steigt M2, fließt oft mehr Kapital in riskantere Anlagen wie Bitcoin, dessen begrenzte Menge von 21 Millionen Coins ihn als “hartes Asset“ besonders attraktiv macht.
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