Sberbank CEO: Kommerzielle Blockchains nur zwei Jahre entfernt

Max Kops

von Max Kops

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Max Kops

Banks approve loans to buy homes. Real Estate concept

Quelle: © Narong Jongsirikul - Fotolia.com

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Bullishe Signale der größten russischen Bank: Der CEO der Sberbank ist im Hinblick auf Enterprise Blockchains sehr zuversichtlich. Er sieht die ersten Anwendungsszenarien im Alltag bereits in zwei Jahren.

Zwei bis zweieinhalb Jahre soll es genauer gesagt dauern, wenn es nach CEO Herman Gref geht. Dann sollen Banken erste wirkliche Anwendungen entwickelt haben, die auf der Blockchain-Technologie basieren.

Banken signalisieren Interesse an der Blockchain


Keine überraschende Meldung nur kurze Zeit nachdem wir über die Gerüchte um eine Enterprise Ethereum Institution berichtet hatten, der unter anderem JP Morgan beitreten sollte.

Einem Bericht des russichen Business-Nachrichtenportals Prime zufolge entwickle die Sberbank bereits eigene Blockchain-Anwendungen. Dazu kooperierte sie mit einer Arbeitsgruppe, die von der Regierung geleitet wird und sich mit genau diesem Themenbereich auseinandersetzt.

Gref sieht eine große technologische Revolution bevorstehen und erklärt:

“Vielleicht sind wir etwas optimistisch, aber zwei bei zweieinhalb Jahre sind ein Zeitraum, in dem wir mit den ersten kommerziellen Blockchains rechnen.”

Sberbank: CEO liebäugelt seit Jahren mit der Blockchain

Die Aussagen des CEOs folgen auf letzte Bekanntmachungen der Sberbank wie dem Beitritt eines russichen Fintech-Konsortiums und sind damit nicht die ersten Signale, die man im Hinblick auf Fintech- und Blockchain-Entwicklungen gibt. Trotzdem sind Grefs Aussagen keine Neuheit: Bereits 2013 lobte er die Technologie in einem Vortrag über Bitcoins und public Blockchains und forderte, dass Regulatoren die Entwicklungen derartiger Innovationen nicht verhindern dürften.

Meinung des Autors (Max):

Es ist ein positives Signal für die Technologie an sich, wenn sich einflussreiche Institutionen in Konsortien formieren und ihre Einstellungen öffentlich machen. Nicht nur, um einen Regenbogen zu malen, sondern vielmehr, um das Interesse und Feedback der Regierung zu suchen und gleichzeitig eine ernsthafte Diskussion über die Technologie zu führen.

 

 

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk

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