Sanktionen gegen Venezuela: Trump verbietet Petro & Co.

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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US-Präsident Donald Trump verbietet US-Bürgern jeglichen Umgang mit Kryptowährungen aus Venezuela. Die USA wolle damit verhindern, dass Venezuela die Sanktionen der Vereinigten Staaten mit ihrer landeseigenen Kryptowährung umgeht. Das Verhältnis beider Länder verbessert diese Aussage nicht.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Venezuela wollte mit dem ersten staatlichen ICO die angeschlagene Wirtschaft ankurbeln. Der Pre-Sale verlief bereits gut, die Regierung um Präsident Nicolás Maduro konnte 735 Millionen US-Dollar einsammeln – zumindest laut offiziellen Angaben. US-Präsident Donald Trump hat nun am Montag, den 19. März, einen Erlass unterschrieben, der US-Bürgern die Investition in Petro verbietet. Das Verbot kommt damit genau einen Tag, bevor der Public Offer des Petro startet.


Nach dem offiziellen Statement des Weißen Hauses ist es US-Bürgern mit sofortiger Wirkung verboten, jegliche Kryptowährung aus Venezuela zu finanzieren oder zu handeln. Damit schließt das Statement auch die zweite geplante Kryptowährung des Landes, den Oro, mit ein.

Dass die Emission des Petro ein verzweifelter Versuch ist, die Wirtschaft des angeschlagenen Landes zu retten, hatten wir bereits berichtet. Laut den Angaben der Regierung steckt zwar hinter jedem Petro ein Fass Öl. Tatsächlich ist es aber so, dass das Ölvorkommen nur geschätzt wurde – es liegt möglicherweise unter der Erde Venezuelas. Mit Petro Gold will die venezolanische Regierung des Weiteren an den Erfolg des ersten Pre-Sale anknüpfen und eine weitere staatliche Kryptowährung herausgeben. Sie ist angeblich an das Goldvorkommen im Land gebunden.

Lage zwischen USA und Venezuela angespannt

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Die Aktion von Donald Trump kommt nicht unerwartet, das Verhältnis zwischen der USA und Venezuela ist angespannt. Im Januar verhängte die USA Sanktionen gegen vier Militärfunktionäre. Anschließend durften Bürger der USA keine Geschäfte mit ihnen machen, ihr Vermögen fror das amerikanische Finanzministerium ein. Sie warfen ihnen Korruption vor und verhielten sich politisch nicht neutral. Nicolas Maduro wertete das als „Agression“ und kündigte eine Gegenaktion an. Auch gegen ihn gibt es bereits ähnliche Sanktionen. Die USA wirft ihm die Errichtung einer autoritären Herrschaft vor – eine staatlich kontrollierte Kryptowährung passt zu diesem Vorwurf. Außerdem kündigte der damalige US-Außenminister Rex Tillerson im Februar an, auch Sanktionen gegen die Erdölindustrie Venezuelas zu verhängen.

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