Sanfter Aufwärtstrend bei Bitcoin

Chiara Bachmann

von Chiara Bachmann

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Chiara Bachmann

Chiara Bachmann studiert im Master Wirtschaft & Recht mit Schwerpunkt Finance an der Hochschule Aschaffenburg. Sie interessiert sich nicht nur für Anwendungen in der Finanzbranche, sondern auch für den gesellschaftlichen Wandel, den die Blockchain mit sich bringen kann. Es ist ihr eine besondere Herzensangelegenheit auch Frauen für die Thematik zu begeistern.

Quelle: Tradingview

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Die vergangene Woche bescherte uns nicht nur vielerorts sommerliche Temperaturen, sondern auch Sonnenschein am Kryptomarkt. Der Chart für Bitcoin gibt positive Signale, auch kürzliche Events tragen zu einer guten Stimmung bei.

Betrachtet man das Big Picture von Bitcoin, so könnte man zuversichtlich werden. Nachdem die Unterstützung aus Februar, aktuell bei ca. 5.500 Euro, nun mehrmals angetestet, jedoch nicht signifikant durchbrochen wurde, kann man davon ausgehen, dass sich hier ein stabiler Support gebildet hat.

Detailblick Bitcoin


Wir wollen einen Blick ins Detail wagen: Der ordentliche Pump am 12. April hob Bitcoin auf ein neues Level. Die Zeichen stehen gut: Die durch das Triangle Pattern definierte Resistance von 7.350 Euro ist auf Basis der positiven Indikatoren ein positiver Durchbruch möglich. Der aktuelle RSI von knapp unter 60 verschafft einen Aufwind und lässt gleichzeitig noch etwas Luft nach oben zu. Auch beim MACD stehen die Zeichen auf Grün: Die MACD-Linie hat die Signal-Linie durchbrochen und lässt somit auf einen weiteren Schub hoffen. Als nächstes Kursziel könnte man somit einen Wert von 7.500 Euro anpeilen.

Gesamtmarkt auf dem richtigen Weg

Die Top-10-Coins am Kryptomarkt können in der vergangenen Woche allesamt eine positive Performance verzeichnen. Außerdem stieg die Marktkapitalisierung im Vergleich zum vergangenen Montag um 18 Prozent auf 322 Milliarden Euro an.

Das gute Krypto-Wetter ist vermutlich auch auf Events in der jüngsten Vergangenheit zurückzuführen. Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds, hat sich in einem Blogartikel des IWF positiv gegenüber der Blockchain geäußert. Lagarde, die zuvor nicht sonderlich viel für die Blockchain und Kryptowährungen übrig hatte, kann hiermit natürlich einen Dominoeffekt auf die klassische Finanzbranche losstoßen.

Außerdem haben sich islamische Geistliche dafür ausgesprochen, dass Bitcoin als Sharia-konform gilt. Damit könnte die Hürde für islamische Bürger gefallen sein, in die Kryptowährung zu investieren. Darüber hinaus hat das von Goldman Sachs finanzierte Unternehmen Circle seine Mindestinvestmentsumme für OTC-Geschäfte in Kryptowährungen von 250.000 auf 500.000 US-Dollar aufgestockt. Die Aufstockung fand mit der Begründung statt, dass es sich um einen robusten Markt handele.

Allgemein ist die Stimmung am Kryptomarkt freundlicher geworden. Die Stimmen, die nach einer „Blase“ rufen, sind zu einem großen Teil nach der Abkühlung verstummt. Damit kann sich der Kurs langsam wieder in Richtung Norden bewegen.

BTC-ECHO

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