Ripple: XRP erfolgreich in Woocommerce integriert

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Ripple: XRP erfolgreich in Woocommerce integriert

XRP, die Kryptowährung aus dem Hause Ripple, ist nun Teil von Woocommerce. Mit der Integration in das WordPress-Plugin für Online-Shops kommt das Unternehmen seinem Ziel einen Schritt näher. Ob das dem Ripple-Kurs zuträglich ist, muss indes offen bleiben.

Das Ziel, das sich Ripple rund um Gallionsfigur Brad Garlinghouse auf die Fahnen geschrieben hat, ist bekanntlich kein kleines. Mit der hauseigenen Kryptowährung, dem XRP-Token, will das Unternehmen den internationalen Zahlungsverkehr erobern. Dabei will es nicht nur besser als Bitcoin, sondern auch besser als SWIFT sein. Die massenhafte Verbreitung, also die Mainstream-Adaption ist dabei ein wichtiger Faktor, um diese Ziele zu erreichen. Denn: ohne Kunden kein Geldtransfer.

Integration von XRP nach Bounty-Programm

Nun ist das Unternehmen seinem Ziel einen Schritt näher gekommen. Denn die Kryptowährung XRP wurde nun erfolgreich in Woocommerce integriert. Damit erschließt das Unternehmen – zumindest theoretisch – einen Kundenstamm von drei Millionen neuen Nutzern. Denn bei dem Programm handelt es sich um ein Plugin für WordPress, das den Launch von Online-Shops unterstützt.

Die erfolgreiche Integration ist schließlich das Ergebnis eines Hackathons. Wietse Wind, einer der Initiatoren des XRP-Labs-Projekts, schrieb am 7. März 1.000 XRP über die Online-Plattform aus:

Acht Tage später, am 15. März, verkündete Wietse Wind dann, dass die Integration erfolgreich verlaufen sei. Ein Nutzer namens @empatogen habe die Bounty, die inzwischen auf 4.635 XRP  angewachsen war, (beim derzeitigen Ripple-Kurs circa 1.400 US-Dollar) erhalten:

Die aktuelle Aktion dürfte der Verbreitung der Kryptowährung einen gehörigen Schwung verpassen, schließlich ergibt sich nun die Möglichkeit, die Kryptowährung von Ripple in eine Vielzahl von Online-Shops zu integrieren. Letzten Endes ist das ein wichtiger Schritt für die XRP-Community. Diese musste erst letztlich einen deutlichen Hieb von „schlechter Presse“ erleiden, als bekannt wurde, dass es sich bei der Fanbase des Unternehmens mutmaßlich um Computer-Programme handelt. Auch die Listung auf Coinbase Pro kam nicht ohne einen leichten Beigeschmack aus.

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