Marktupdate Verschnaufpause am Krypto-Markt – nur die Ruhe vor dem Sturm?
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Boxenstop

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Bitcoin und der Gesamtmarkt drehen ins Minus. Nur ein kurzer Boxenstopp? Für Kursanalysten wie PlanB sind sechsstellige Notierungen nur eine Frage der Zeit.

Nach Wochen des Aufwärtstrends legt Bitcoin eine kleine Erholungspause ein. Zur Stunde liegt das digitale Gold rund zwei Prozent im Minus (auf 24-Stunden-Sicht) und notiert bei 45.351 US-Dollar. Eine Kryptowährung fällt selten alleine und so dreht auch der Gesamtmarkt nach sonst bullishen Wochen zunächst einmal ins Minus. Rund vier Prozent nahm die Gesamtmarktkapitalisierung ab und steht zum Zeitpunkt des Schreibens bei 1,99 Billionen USD.


Auffällig ist, dass Bitcoin in der Riege der Top-10-Coins am wenigsten Federn lässt. Denn mit Minus 1,9 Prozent steht BTC deutlich besser da als Mitbewerber wie Ethereum (ETH, Minus 3,8 Prozent), Binance Coin (BNB, Minus 5,3 Prozent) oder Cardano (ADA, Minus 3,4 Prozent).

Halb so wild: Die Bitcoin-Korrektur auf Wochensicht.

Gerade letzteres Projekt mag auf Tagessicht zwar rote Zahlen geschrieben haben. Setzt man den Zeithorizont indes länger an, dürften ADA-Investor:innen wohl frohlocken. Schließlich liegt der Proof-of-Stake-Coin auf Wochensicht rund 20 Prozent im Plus. Dass dies auf die Alonzo Hard Fork zurückzuführen ist, die dem Netzwerk alsbald die Implementierung von Smart Contracts ermöglichen wird, gilt unter Marktbeobachterinnen und Marktbeobachtern als ausgemacht. Schließlich schickt sich Cardano an, mit Branchengrößen wie Ethereum und Binance Coin in Konkurrenz zu treten. Dazu hier mehr.

PlanB: 300.000 USD möglich

Dass Bitcoin das unumstrittene Zugpferd des Krypto-Marktes ist, ist für Analysten wie PlanB unstrittig. Nun hat der Schöpfer des berühmten Stock-to-Flow-Modells, das vielen BTC-Enthusiasten als Schablone für eine künftige Wertentwicklung dient, ein Statusupdate gepostet. Auf Twitter betont der Permabulle, man ahnt es bereits, dass es jetzt erst so richtig losgeht. Demnach sei das Kursziel von knapp 300.000 USD weiterhin intakt. Auch die On-Chain-Signale zeigen, dass Bitcoin weiterhin Dampf auf dem Kessel hat, so PlanB.


In Sachen Kursverlauf wird der Analyst erstaunlich konkret: “Meiner Meinung nach werden wir auf 100k steigen, dann auf 288k”, schreibt er auf der Kurznachrichtenplattform.

Die These, dass die jüngsten Kursbewegungen gen Norden keine Eintagsfliege waren, unterstützt auch Marktanalyst @therationalroot. Demnach seien Korrekturen der Kryptowährung auch im Aufwärtstrend normal.

Beispielsweise korrigierte Bitcoin 2017 um rund 34 Prozent – setzte seine Mondreise bis zum damaligen Cycle Top bei 20.000 USD im Anschluss aber fort. Vergleiche wie dieser zeigen, dass Bitcoins Volatilität Teil seiner Monetisierung ist. Es wird immer wieder – auch in Bullenmärkten – zu zwischenzeitlichen Verschnaufpausen kommen. Schenkt man den Modellen der Analysten indes Glauben, dürften sechsstellige Notierungen nur eine Frage der Zeit sein.


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