Krypto-Forschung Spaniens Bank BBVA erforscht Zero-knowledge Proofs
Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Gebäude der spanischen Bank BBVA

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Die spanische Großbank BBVA erforscht mit dem Madrider Forschungsinstitut Zero-knowledge Proofs – und wie man sie fit für die Adaption machen kann.

Die spanische Bank BBVA geht in die Krypto-Forschung. Eine jüngst beschlossene Zusammenarbeit mit dem Madrider Forschungsinstitut IMDEA Software soll die Zero-Knowledge-Proof-Technologie (ZKP) massentauglich machen. Bei dieser geht es um den vertraulichen Abgleich von Informationen (beispielsweise Kontostände), ohne dass die Kommunikationspartner dafür einander ihre Daten offenbaren müssen. Die Krypto-Technologie kommt unter anderem bei dem Privacy Coin Zcash zum Einsatz.


Zero-knowledge Proofs auf dem Weg zur Marktreife

Der Zero-Knwoledge-Proof sei bald reif für die große Bühne, meint Antonio Faonio, Postdoktorand am IMDEA Software Insitute:

Bis vor kurzem waren diese kryptographischen Techniken nur auf theoretischer Ebene von Interesse. In den letzten Jahren haben wir enorme Fortschritte gesehen, die sie für einige praktische Szenarien anwendbar machen könnten, aber einige Herausforderungen bleiben bestehen: Unter anderem die Effizienz und die Integration in größere Systeme,

Mit der Zusammenarbeit sollen für diese Probleme nun Lösungen ermittelt werden, die Zero-Knowledge-Proofs bisher daran gehindert haben, Einzug in Finanzwesen und Industrie zu halten.

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Diese Kollaboration könnte uns und der wissenschaftlichen Gemeinschaft helfen, diese Technologie an relevante industrielle Akteure weiterzugeben.

Antonio Faonio, IMDEA Software Institute

Die Forschungs-Kollaboration kam indessen offenbar auch aufgrund der Corona-Krise zustande. So hat die Coronavirus-Pandemie dem digitalen Datenschutz eine neue Dringlichkeit verliehen. Das meint zumindest Carlos Kutschkowski, Leiter der Abteilung Forschung und Patente bei der BBVA.

Es besteht ein wachsender Bedarf an der Entwicklung technologischer Lösungen, die es uns ermöglichen, die Informationen zu schützen, die wir bei der Nutzung digitaler Dienste in unserem täglichen Leben weitergeben. […] Dieser Bedarf ist durch die COVID-19-Krise noch greifbarer geworden, die den Mangel an robusten Datenschutzsystemen angesichts der wachsenden Zahl von Cyber-Angriffen und [Corona-Tracing-Apps] die nun in einigen Ländern auftauchen, deutlich gemacht hat

Carlos Kutschkowski, BBVA

Die BBVA hat bereits seit einigen Jahren einen Fuß in der Tür zum Krypto-Sektor. So erpobte die spanische Großbank beispielsweise bereits Ende 2017 die Blockchain-Plattform Waves für den Datentransfer. Im 2018 wickelte sie zudem erstmals ein Darlehen mittels Distributed-Ledger-Technologie ab. Darüber hinaus gehört die BBVA zu den Partnerbanken des kalifornischen Blockchain-Unternehmens Ripple.

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