Mehrere Krypto-Unternehmen warnen derzeit vor Phishing-Mails, die teilweise über ihre eigenen E-Mail-Adressen verschickt wurden. Betroffen sind unter anderem die Hardware-Wallet-Hersteller BitBox und Trezor sowie die Steuerplattform CoinTracking. Nach Angaben der Unternehmen liegt die Ursache offenbar bei einem externen E-Mail-Dienstleister. Nutzer sollten Links in den betreffenden Nachrichten nicht anklicken.
“Offenbar nutzen wir alle denselben Anbieter”
BitBox führt den Vorfall auf einen kompromittierten Newsletter-Dienstleister zurück. “Mehrere andere Bitcoin-Unternehmen wurden ebenfalls angegriffen und offenbar nutzen wir alle denselben Anbieter”, schreibt der Wallet-Anbieter auf X. Von den Phishing-Domains sei ein Großteil inzwischen nicht mehr erreichbar.
CoinTracking meldete einen ähnlichen Fall. Nutzer erhielten über die reguläre Supportadresse des Unternehmens eine gefälschte Warnung vor einem angeblichen Datenleck. Als Ursache nannte das Unternehmen den E-Mail-Dienstleister Brevo: “Unser externer E-Mail-Dienstleister Brevo hat einen Sicherheitsvorfall erlitten”, heißt es in einer Stellungnahme auf X. Auch Cointracking warnte davor, Links in der Nachricht anzuklicken.
Brevo hat den Vorfall inzwischen bestätigt und auf X erklärt, gemeinsam mit den betroffenen Kunden an der Absicherung ihrer Konten zu arbeiten. Nach Angaben des E-Mail-Dienstleisters seien nicht alle Kunden betroffen.
Auch Trezor ist seit einiger Zeit Opfer einer Phishing-Kampagne. Mehr dazu hier: Nach Datenleck: Trezor warnt erneut seine Kunden
