"Unser externer E-Mail-Anbieter wurde gehackt" 

Nach Datenleck: Trezor warnt erneut seine Kunden

Nach einem Datenleck geraten Trezor-Nutzer erneut ins Visier von Betrügern. Angreifer verschickten täuschend echte Phishing-Mails über einen offiziellen Absender.

Moritz Draht
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Eine Trezor-Wallet

Beitragsbild: Shutterstock

| Trezor warnt seine Nutzer vor Phishing-Mails

Trezor warnt vor einer neuen Phishing-Kampagne, bei der betrügerische E-Mails über eine offizielle Domain des Hardware-Wallet-Herstellers verschickt wurden. Ursache war nach Angaben des Unternehmens ein Sicherheitsvorfall bei einem externen E-Mail-Dienstleister.

Konkret geht es um eine Nachricht mit dem Betreff “Critical Security Alert: STM32 Entropy Vulnerability”. Darin werden Empfänger vor einer angeblichen Sicherheitslücke gewarnt und dazu aufgefordert, ihre Hardware-Wallet zu aktualisieren. Die Nachricht stammt jedoch nicht von Trezor.

Neuer Sicherheitsvorfall bei Trezor

“Bitte beachtet, dass die E-Mail mit dem Titel ‘Critical Security Alert: STM32 Entropy Vulnerability’ nicht von uns stammt und ein Phishing-Versuch ist. Klickt auf keinen Link”, warnt Trezor auf X. Das Unternehmen hat die betroffene Domain nach eigenen Angaben inzwischen abgeschaltet.

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Die Phishing-Mails wurden über eine legitime Trezor-Domain verschickt. Damit konnten sie auf den ersten Blick authentisch wirken. “Unser externer E-Mail-Anbieter wurde kompromittiert”, erklärt Trezor. Der Hardware-Wallet-Hersteller untersucht derzeit, wie die Angreifer Zugriff auf die offizielle Domain erhalten konnten.

Der Vorfall folgt nur wenige Wochen nach einem weiteren Datenleck bei einem Trezor-Dienstleister. Im August war bekannt geworden, dass beim Versandpartner ShipMonk Kundendaten abgeflossen waren. Anfang September erhöhte Trezor die Zahl der Betroffenen auf mehr als 80.000. Neben Namen und E-Mail-Adressen waren teilweise auch Telefonnummern, Lieferadressen und Bestellnummern betroffen. Mehr dazu hier: Trezor-Datenleck weitet sich aus: Weitere 67.000 Kunden betroffen

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