Hunter Bidens Memecoin LAPTOP hat einen erwartungsgemäß turbulenten ersten Handelstag hinter sich. Kurz nach Launch schoss der Kurs auf mehr als 300 US-Dollar – bevor der Token innerhalb weniger Stunden um mehr als 99 Prozent einbrach.
Zum Crash verurteilt?
Das Team hinter LAPTOP macht sogenannte Sniper Bots und zu wenig Liquidität für den heftigen Kurseinbruch verantwortlich. Automatisierte Käufe hätten den Preis unmittelbar nach dem Start zunächst in die Höhe getrieben. “Die anfängliche Liquidität des Market Makers reichte nicht aus, um diese Nachfrage zu bedienen”, heißt es in einem Beitrag des Projekts.
Nach dem Absturz kündigten die Verantwortlichen zusätzliche Anreize für die Liquiditätspools auf Aerodrome an. Dafür sollen vier Millionen LAPTOP bereitgestellt werden. Weitere zehn Millionen Token sollen nach Angaben des Projekts verbrannt werden.
Wie chaotisch der Handelsstart verlief, zeigen Daten von Bubblemaps. Demnach verloren rund 80 Prozent der erfassten LAPTOP-Trader Geld. Zwei von ihnen verbuchten Verluste zwischen 100.000 und einer Million US-Dollar.
Hunter Biden selbst äußerte sich nach dem Crash ebenfalls. “Ich gehe nirgendwohin”, schrieb er auf X.
LAPTOP ist ein Memecoin von Hunter Biden, dem Sohn des früheren US-Präsidenten Joe Biden. Der Name spielt auf die Laptop-Affäre an, die vor der US-Wahl 2020 für politische Kontroversen sorgte. Das Projekt ist zudem eine Spitze gegen Donald Trump: Ein Teil der LAPTOP-Token wurde an Anleger verteilt, die mit dem Memecoin des US-Präsidenten Verluste gemacht hatten.
