Derzeit sorgt eine stark gehebelte Bitcoin-Short-Position in der Krypto-Community erneut für Aufsehen. Der Orderflow-Trader Yuriy Biko verweist auf eine auffällige Liquidationszone bei 79.320 US-Dollar, wo eine 40 Millionen US-Dollar Position mit einem Hebel von 100x auf fallende Kurse gesetzt wurde. Wer hinter dieser Position steckt, ist bislang nicht öffentlich bekannt, in den sozialen Medien kursiert jedoch immer wieder der Name Barron Trump als wahrscheinlichster Kandidat.
Steckt Barron Trump hinter der Position?
Die Gerüchte, dass der jüngste Sohn des US-Präsidenten hinter der Wette steckt, sind allerdings nicht gerade neu. Bereits nach dem Krypto-Crash im Oktober 2025 spekulierten Krypto-Anleger darüber, Barron könnte hinter einem auffällig gut getimten Short stecken. Damals hatte ein Whale kurz vor Donald Trumps Ankündigung zusätzlicher Zölle gegen China große Short-Positionen auf Bitcoin und Ethereum aufgebaut. Nach dem anschließenden Kurseinbruch soll der Trader einen Gewinn im hohen zweistelligen bis dreistelligen Millionenbereich erzielt haben.
Dadurch, dass Barron eng mit dem Trump-nahen DeFi-Projekt World Liberty Financial verbunden ist, gilt sein Name bei Krypto-Anlegern auf X und Reddit als wahrscheinlichster Kandidat. Zudem dürfte er als Sohn des US-Präsidenten auch über politisches Insiderwissen verfügen.
Was aus dem Short abgeleitet werden kann
Unabhängig von der Identität hinter der Wette, bedeutet selbst eine Position mit 100-fachem Hebel nicht zwangsläufig, dass der Trader auf einen Bitcoin-Crash setzt. Professionelle Marktteilnehmer nutzen Short-Positionen häufig zur Absicherung größerer Spot-Bestände. Der Short könnte darüber hinaus Teil einer marktneutralen Strategie sein. Dabei würde der Trader Bitcoin am Spotmarkt halten und Futures shorten, um lediglich den Preisunterschied zwischen beiden Märkten auszunutzen.
