MOBI: BMW, Ford & Co. präsentieren Blockchain-Lösung
Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 2 Minuten

BMW Blockchain Identität Standard
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MOB: BMW, Ford und andere Automobil-Unternehmen lancieren eine Blockchain-Lösung für Identitätsstandards bei Mobilfahrzeugen.

Die Mobility Open Blockchain Initiative (kurz MOBI) erarbeitete in einer Arbeitsgruppe mit namenhaften Autobauern einen Identitätsstandard auf der Blockchain. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, ist der Vehicle Identity Standard (VID) demnach das erste Identifikationssystem für Fahrzeuge, welches die Blockchain-Technologie miteinbezieht.


MOBI gehören unter anderem die Renault Group, Ford, General Motors (GM), Honda und BMW an. Insgesamt beteiligten sich über 20 Akteure an dem Projekt. Auch Hyperledger nahm an der Gestaltung des VID teil. Ford und Renault führten die Arbeitsgruppe offenbar an.

VID: Der große Blockchain-Wurf der Autoindustrie?

Laut MOBI strebt der VID indes nichts Geringeres an, als die Grundlage für die Autoindustrie der Zukunft zu werden. So soll er Autobauern beispielsweise dabei helfen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und CO2-Emissionen zu verringern.

Die erste Projektphase beinhaltet die Ausstattung neu produzierter Fahrzeuge mit dem VID. Es besteht weiterhin das Potenzial, Ereignisse in der Fahrzeuggeschichte aufzuzeichnen und nachzuverfolgen.


Zu diesen zählen zum Beispiel Besitzerwechsel, Reparaturen und Versicherungsfälle. Dieses Tracking von Schlüsselereignissen ist das maßgebliche Ergebnis des Einbaus eines Identitätsstandards in Autos. „Das Resultat ist eine vertrauenswürdige und unveränderliche Aufzeichnung der Fahrzeuggeschichte und der Datennutzung“, heißt es in der Pressemitteilung.

Der Nutzen der Blockchain für den VID

Chris Ballinger, Gründer und CEO von MOBI, äußert sich außerdem zu den Vorteilen einer blockchainbasierten Fahrzeugidentifizierung.

Ein Blockchain-Identitätsstandard ermöglicht eine Reihe von Mobilitätsanwendungen. Diese resultieren anschließend in effizienteren Versorgungsketten, niedrigeren Ausgaben und sichereren Straßen. Wir hoffen, dass diese Standards letztendlich für grünere, sicherere und lebenswertere urbane Umgebungen sorgen werden. Dies geschieht über nutzenbasierte Bezahlungen für Überbeanspruchung, Verschmutzung und Infrastruktur.

Als integriertes Projekt von unterschiedlichen Unternehmen, die sich mit der Zukunft der Mobilität auseinandersetzen, bildet der Vehicle Identity Standard indes einen ersten Schritt zu einer digitalen Revolution in der Autoindustrie. Die dezidierte Nutzung der Blockchain-Technologie für diese Zwecke deutet auf ein echtes Umdenken in den Vorständen großer Unternehmen hin.

Diese scheinen die Nützlichkeit von Blockchain für die Sicherheit ihrer IT-Infrastruktur erkannt zu haben. So konstatierte Sebastian Henot von Renault, Vorsitzender der VID Arbeitsgruppe, auch: „Die Kreation einer Blockchain ist ein „digitaler Gewinn.“ Dieser wird es vernetzten Automobilen ermöglichen, sich sicher zu identifizieren, Daten auszutauschen und mit anderen Fahrzeugen, der Infrastruktur und ihrer Umwelt zu interagieren.“



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