Blockchain-Strom und E-Autos – Honda und General Motors vertiefen Partnerschaft

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Die Autohersteller Honda und General Motors ergänzen ihre bewährte Partnerschaft um den Bereich Blockchain-Entwicklung. Künftig wollen die beiden Konzerne zusammenarbeiten, um Smart Grids – blockchainbasierte Stromnetze – mit den Batterien von E-Autos zu verbinden. So will man etwa Leistungsschwankungen im Stromnetz ausgleichen. Als Plattform für die gemeinsame Partnerschaft dient das Automobil-Konsortium MOBI.

E-Mobilität gilt gleichsam als wegweisender Trend der Autobranche und als entscheidendes Puzzleteil der Energiewende. Dennoch sind dem batteriebetriebenen Verkehr nach wie vor große Hürden gesetzt. So beklagen Beobachter etwa, dass es derzeit noch an der notwendigen Infrastruktur zum Laden der Autobatterien mangele. Gleichzeitig könnte die schwankende Leistung erneuerbarer Energien aus Wind und Wasser nur ein wackeliges Fundament für den Wechsel auf E-Autos bereitstellen.

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Wie die japanische Zeitung Nikkei Asian Review an diesem Montag, dem 20. Mai berichtet, wollen die beiden Automobilgiganten Honda und General Motors (GM) diese Stolpersteine nun mithilfe von Distributed-Ledger-Technologie aus dem Weg räumen. Gemeinsam planen sie, sogenannte Smart Grids, also intelligente, blockchainbasierte Stromnetze, mit Ladesäulen und E-Autos zu verknüpfen. Dabei wollen die Konzerne testen, ob deren Batterien die Stromnetze stabilisieren können.

Blockchain-Technologien sollen es hierbei künftig einerseits erleichtern, Informationen zwischen den Stromnetzen und E-Autos auszutauschen. Andererseits sollen sie dafür sorgen, dass E-Autos quasi als mobile Stromspeicher eingesetzt werden. Auf diese könnte das Netz dann zugreifen und so Leistungsschwankungen ausgleichen. Besitzer wiederum könnten hierfür künftig entschädigt werden.

MOBI-Konsortium hält weitere Partner bereit

Als Plattform für die gemeinsame Partnerschaft dient die Automobil-Konsortium Mobility Open Blockchain Initiative, kurz MOBI. Über 150 Automobil-, IT- und anderen Unternehmen forschen hier seit dem vergangenen Jahr unter gemeinsamer Flagge – unter ihnen etwa BMW, Bosch oder Ford. Zusammen wollen sie übergreifende Blockchain-Standards schaffen und der Technologie in der Mobilitätsbranche so zum Durchbruch verhelfen.

Honda war MOBI als erster japanischer Produzent erst im April beigetreten. Die Blockchain-Kooperation mit GM soll nun jedoch bereits in diesem Monat anlaufen. Bis dahin könnten sich dem Vorstoß weitere Partner aus den Reihen des Konsortiums anschließen.

Mit ihrer Blockchain-Partnerschaft betreten GM und Honda dieser Tage jedoch kein vollkommenes Neuland. Bereits seit den 1990er-Jahren versuchen die beiden Konzerne ein transpazifisches Gegengewicht zu den Markführern Toyota, Volkswagen und Daimler aufzubauen. Bereits im vergangenen Jahr beispielsweise hatte Honda die GM-Abteilung für autonomes Fahren mit einer Rekordsumme von 2,75 Milliarden US-Dollar unterstützt. Auch hier wollen die Autoriesen Blockchain-Technologien zum Einsatz bringen.

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