Strategy hat seine Bitcoin-Käufe wieder aufgenommen. Wie Michael Saylor auf X mitteilt, erwarb das Unternehmen 4.603 BTC für insgesamt 370 Millionen US-Dollar. Damit steigt der Bestand auf nun 845.050 BTC. Zudem wurde die Cashreserve um 29 Millionen US-Dollar erhöht.
In der Vorwoche hatte Strategy noch auf weitere Bitcoin-Käufe verzichtet. Statt neuer Käufe hatte der Konzern seine Liquidität deutlich ausgebaut. Die US-Dollar-Reserve liegt jetzt bei 6,71 Milliarden US-Dollar, “wodurch sich die Nettoverschuldungsquote auf 0,0 Prozent beläuft”, wie Saylor in seinem X-Beitrag schreibt.
Strategy macht Buchgewinne
Wegen der jüngsten BTC-Kursrallye sitzt Strategy wieder auf einem Buchgewinn, denn der durchschnittliche Einkaufspreis beträgt 75.678 US-Dollar. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert die Krypto-Leitwährung bei 78.384 US-Dollar und ist in erster Reaktion leicht gefallen.
Nicht nur Bitcoin ist in den letzten Tagen enorm gestiegen – auch Strategys Aktie lässt die Portfolios grün leuchten. MSTR ist laut Daten von Tradingview rund 33 Prozent gestiegen, Bitcoin hingegen “nur” 23 Prozent.
Michael Saylor unter Druck
Doch das ist nur eine Momentaufnahme, denn: Seit Anfang des Jahres ist MSTR um 63 Prozent gefallen. Und: Nach widersprüchlichen Aussagen zur Bitcoin-Treasury-Strategy hat Saylors Image gelitten.
Geht es nach Krypto-Unternehmer und ‑Milliardär Arthur Hayes, hat die Strategy-Strategie ohnehin ausgedient. Für ihn ist längst klar: “Wenn ich als Investor wieder in Bitcoin einsteigen will und über einen regulierten Aktienmarkt investieren muss, kaufe ich einfach IBIT oder einen der anderen Bitcoin ETFs. MicroStrategy zu kaufen ergibt überhaupt keinen Sinn.” Mehr dazu hier: Arthur Hayes und Peter Schiff sind sich einig.


