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MarktupdateKrypto-Korrektur: NEAR-Token leuchtet noch immer grün

Während der Kryptomarkt noch immer Rot sieht, verzeichnet der NEAR-Token ein bullishes Wachstum auf Wochensicht.

Marlen Kremer
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bär und Bulle

Quelle: Shutterstock

Michael Saylor ging gestern abermals auf Bitcoin-Shopping-Tour und die Anhörung im US-Kongress verschiedener CEOs zum Thema Regulierung und Stablecoins fiel generell positiv aus. Trotzdem zieht sich die Korrektur am Kryptomarkt immer noch als roter Faden durch die Liste der Token.

Ein Blick auf Coingecko zeigt, dass die Mutter aller Kryptowährungen, Bitcoin (BTC), zum Zeitpunkt des Schreibens bei rund 48.208 US-Dollar notiert. Mit einem Abschlag von 3,3 Prozent im Tagesvergleich fällt der Kursrückgang jedoch noch friedlich aus. DeFi-Platzhirsch Ethereum (ETH) muss dabei mit einer heftigeren Korrektur kämpfen. Zu Redaktionsschluss liegt der Coin bei rund 4.125 US-Dollar und verzeichnet damit ein Minus von fast 6 Prozent in den letzten 24 Stunden.

Die größten Verlierer im Tagesvergleich findet man jedoch eher am Ende der Krypto-Top-10. Der größte Wertverlust wird aktuell von Terra (LUNA) verzeichnet. Mit einem Rücksetzer von fast acht Prozent notiert der Coin nun bei rund 69 US-Dollar. Auch um Solana (SOL) und Polkadot (DOT) steht es derzeit nicht besser. Im Tagesvergleich mussten auch diese Kryptowährungen jeweils 6,6 Prozent und 6,3 Prozent einbüßen.

Gewinner auf Wochensicht: Near (NEAR)

Auf dem Siegertreppchen der Krypto-Top-50 befindet sich derweil der Token des NEAR-Protokolls (NEAR). Der Hype hat sich zum Zeitpunkt des Schreibens auf ein Kurswachstum von 1,2 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden beruhigt. Jedoch kann der Token mit seinem Kursanstieg auf Wochensicht glänzen. Mit rund 17 Prozent in den letzten 7 Tagen verzeichnet NEAR eine der derzeit höchsten Wachstumsraten am Kryptomarkt.

Rückenwind dürfte der NEAR-Token durch eine Mitteilung vom vergangenen Dienstag bekommen haben. Dabei verkündete das Protokoll, nun über Moonpay in 150 Ländern weltweit, einschließlich der USA, zum Kauf mit Fiatgeld verfügbar zu sein. Zuvor konnte man NEAR nur in Europa und anderen ausgewählten Ländern erwerben. "Indem wir eine direkte Verbindung zu NEAR herstellen, ermöglichen wir mehr Menschen den Zugang zu diesem spannenden und dynamischen Ökosystem", erklärte Ivan Soto-Wright, Co-Founder und CEO bei MoonPay, in dem Medium-Post von Near.

Dabei möchte Near vor allem eine Infrastruktur für dApp-Entwickler:innen bieten und die Hürden für das Web3 beseitigen, während Klimaneutralität berücksichtigt wird. Dazu lancierte die Blockchain Mitte November den ersten Schritt ihres Sharding-Mechanismus namens Nightshade. Sharding, also das Aufsplitten von Blockchains in mehrere Chains, ist eine Skalierungslösung, die einen höheren Transaktionsdurchsatz verspricht.

Das Near-Protokoll implementierte bis jetzt Phase 0, in der die Blockchain in vier Shards aufgesplittet wurde, die jeweils wieder in Blöcke unterteilt werden können. Anfang 2022 ist Phase 1 geplant. Damit soll es möglich sein, als Validator nicht mehr Blöcke auf der kompletten Blockchain zu validieren, sondern sich in der Rolle der "Chunk-Only Producers" nur noch um einen speziellen Shard zu kümmern.

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