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Positives Fazit Regulierung auf dem Prüfstand: US-Kongress lädt Krypto-CEOs vor

In einer Anhörung vor dem US-Kongress haben mehrere Krypto-CEOS zum Thema Regulierung und Stablecoins ausgesagt. Auch wenn die Meinungen auseinander gingen, war das Fazit positiv.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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US Kongress

Beitragsbild: Shutterstock

Jüngst fand auf dem Capitol Hill in Washington eine große Anhörung mit dem Titel “Digital Assets and the Future of Finance” statt. An der Veranstaltung, bei der es um eine innovative Regulierung der Branche ging, nahmen führende CEOs der Kryptoindustrie teil. Dazu zählten beispielsweise Jeremy Allaire, Sam Bankman-Fried, Brian Brooks und andere. Zu Beginn stellte der republikanische Abgeordnete Patrick McHenry klar, dass die Kryptoindustrie in den USA und nicht in Übersee wachsen sollte. Dafür müsse die Regierung die gesetzliche Grundlage schaffen. Die CEOs der einzelnen Krypto-Unternehmen gaben daraufhin Erklärungen zu ihren Angeboten ab und erläuterten, was sie von der aktuellen Gesetzeslage hielten.

Eine zentrale Rolle spielte der im letzten Monat veröffentlichte US-Stablecoin-Bericht. Darin schlug SEC-Chef Gary Gensler vor, dass nur versicherte Einlageninstitute Stablecoins ausgeben dürfen. Der CEO von BitFury, Brian Brooks, erklärte sich damit nicht einverstanden. Eher sollte die Regierung umgekehrt den großen Stablecoin-Emittenten eine Banklizenz erteilen. Zum Thema Stablecoins meinte Charles Cascarilla, der CEO von Paxos, der US-Dollar drohe seinen Status als Weltwährung Nr. 1 zu verlieren, wenn weder regulierte USD-gestützte Stablecoins noch ein US-CBDC erfolgreich wären. Paxos ist eine Partnerschaft mit Meta (Facebook) eingegangen. Der Stablecoin PAX-Dollar kommt bei über drei Milliarden monatlich aktiven Nutzern in der Novi-Wallet zum Einsatz. 

Darüber, ob Stablecoins US-amerikanischer Firmen die Bedeutung des US-Dollar untergraben können, ist man unterschiedlicher Ansicht. Jeremy Allaire, CEO von Circle, sagte, dass Stablecoins der globalen Dominanz des US-Dollars nicht schaden, sondern eher helfen könnten. Er argumentierte, dass unabhängige US-Stablecoins den Kryptomarkt weiterhin dominieren werden. Die Regulierung in den USA müsse für konkurrierende Alternativen wie Chinas digitaler Yuan gerüstet sein. 

Gary Genslers Meinung wird nicht von allen Abgeordneten geteilt

Ann Wagner – Abgeordnete des Bundesstaates Missouri – spricht den Tatbestand an, dass die Meinung des SEC-Chefs Gensler nicht von allen Regierungsmitgliedern und Kongressabgeordneten geteilt wird und die Gesetzgebung deswegen nicht so richtig vorankomme. Alesia Haas, CFO von Coinbase, ist wie viele andere auch der Meinung, dass Blockchain-Token keine Wertpapiere seien. Entsprechend griffen die Wertpapiergesetze auch nicht. Dies sieht Gary Gensler wiederum anders

Auch wenn die Meinungen teilweise auseinander gingen, schlossen die Teilnehmer laut Medienberichten doch ein positives Fazit aus der Veranstaltung. Was die Regulierungsbehörden konkret unternehmen, um den Schutz der Anleger sicherzustellen, ist zwar weiterhin offen. Es herrschte jedoch Einigkeit darin, die Innovation im Kryptosektor voranzutreiben. 

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