Wo steht Deutschland? Krypto-Adaption: Statista veröffentlicht Länder-Ranking
Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Globus

Quelle: Shutterstock

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In immer mehr Ländern steigt die Akzeptanz von Kryptowährungen. Dies geht auch aus einer ganz aktuellen Studie von Statista hervor.

Das bekannte Statistikportal Statista hat eine Studie zur Verbreitung von Kryptowährungen durchgeführt. In einer internationalen Umfrage in ausgewählten Ländern wurden die Erfahrungen mit Bitcoin & Co. untersucht und ein Ranking der Länder erstellt. Das überraschende Ergebnis: Nigeria führt den Ländervergleich an. 32 Prozent aller Nigerianer haben schon einmal Kryptowährungen besessen oder besitzen sie aktuell. Platz zwei geht an Vietnam mit 21 Prozent. Die USA und Deutschland liegen in etwa gleichauf mit sieben bzw. sechs Prozent. In den USA, Europa und Asien hat sich die Infrastruktur zum Austausch von Fiatgeld in Kryptowährungen zwar insgesamt in den letzten Jahren deutlich verbessert. Es hinken aber noch immer einige Länder hinterher.


Der Co-Gründer von 10T Holdings, Dan Tapiero, teilte die Statistik sogleich über seinen Twitter-Account. Sicherlich nicht ganz zu Unrecht weist er darauf hin, dass viele für Kryptowährungen bedeutende Länder in der Liste gar nicht auftauchen. Südkorea oder auch die Schweiz wären da beispielsweise zu nennen. Als einziges südamerikanisches Land ist Peru mit einer Quote von 16 Prozent gelistet. Laut Statista wurden pro Land etwa 1000 bis 4000 Versuchspersonen befragt.

Dass Fazit, dass Tapiero aus der Verbreitungsstudie zieht, ist, dass sich Bitcoin noch in einem vergleichsweise frühen Entwicklungsstadium befindet. Laut Meinung einiger Marktbeobachter besitzt Bitcoin noch ein beträchtliches Wachstumspotenzial, sich zu einem etablierten Wertaufbewahrungsmittel vergleichbar mit Gold zu entwickeln. Dies wäre auch ein Katalysator für die globale Krypto-Adaption. Mit dem Anstieg des Bitcoin-Kurs steigt auch die Nachfrage nach dem Asset und nach Krypto-Zahlungsdienstleistungen.


Bitcoin steht bei institutionellen Anlegern hoch im Kurs

Ein weiterer Türöffner für die Krypto-Adaption ist die Anschließung an die traditionellen Finanzmärkte durch börsengehandelte Bitcoin-Finanzprodukte und das steigende Interesse aufseiten der institutionellen Investoren. Institutionelle Anleger wie MicroStrategy und Stone Ridge beispielsweise kauften Bitcoin im Wert von 425 Millionen US-Dollar bzw. 110 Millionen US-Dollar. Wenn man nun auch noch bedenkt, dass die Verbreitung von Bitcoin im Einzelhandel zunimmt, blüht Hodlern eine rosige Zukunft.

Was die zügellosen Kursfantasien in Bezug auf BTC betrifft, hat jüngst eine Prognose des Vermögensverwalters Raoul Pal, dem Gründer der Real Vision Group, aufhorchen lassen. Seiner bescheidenen Ansicht nach könne der Bitcoin-Kurs bis zum Jahre 2025 bei einer Million US-Dollar landen. Man darf gespannt sein.


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