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Dank Partnerschaft IOTA will KYC-Prozesse revolutionieren

IOTA verkündet eine neue Kooperation mit der niederländischen “de Volksbank”. Gemeinsam möchte man KYC-Prozesse vereinfachen.

Elias H.
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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IOTA-Logo auf Smartphone vor Kurs-Ticker.

Beitragsbild: Shutterstock

Die IOTA (MIOTA) Foundation kooperiert mit der in den Niederlanden ansässigen Bank “de Volksbank”. In der verheißungsvollen und zukunftsfokussierten Allianz der beiden Parteien geht es darum, einen wieder- und mehrfach-verwendbaren Know-your-customer-Prozess zu entwickeln. Dabei stellt IOTA auf einem Blog-Beitrag unter anderem verschiedene demonstrative Fallbeispiele vor. Gezeigt wird, wie die “de Volksbank” diese KYC-Technologie nutzen kann, um Geschäftsprozesse für Kunden zu vereinfachen.

Bisher sind KYC-Prozesse mit unter sehr sperrig und mühselig. Teilweise muss man für jede digitale Dienstleistung, die man nutzen möchte, einen eigenen Identitäts-Bestätigungsprozess durchführen – und das Thema wird dabei immer aktueller. Denn aufgrund des regulatorischen Drucks gegenüber Krypto-Börsen, müssen diese ihre Kunden immer sorgfältiger prüfen, um selbst Ärger zu vermeiden. Möchte man beispielsweise gleichzeitig auf Binance und Coinbase ein Konto eröffnen, muss man je einen Prozess zur Identitätsverifizierung durchlaufen. Noch mühseliger wird es, wenn man solche Vorgänge bei derselben Bank durchführen muss. So kommt es mitunter vor, dass Kunden, die bei der “de Volksbank” ein Firmenkonto und eine Haftpflichtversicherung starten möchte, zwei separate KYC-Prozesse durchlaufen müssen. Die Kooperation zwischen IOTA und der Bank soll dies vereinfachen.

Demonstration der IOTA-Identity

IOTA führt am 10. August in einem Blog selbst ein Beispiel dazu an. Möchte ein Kunde beispielsweise ein neues Bankkonto eröffnen, muss die Bank vorher seine Identität prüfen. Klar, denn das Bankkonto soll schließlich zu der richtigen Person gehören. Um einen KYC-Vorgang korrekt zu durchlaufen, muss der Kunde nun entweder in der Bank persönlich vorstellig werden, von der Regierung verifizierte Dokumente einreichen und/oder eine Video-Identifikation durchführen. Die eingesendeten Daten müssen dann jeweils von einer Person in der Bank überprüft und dann bestätigt werden. Dieser Prozess kostet viel Zeit, ist teuer und anfällig für Fehler. Durch die IOTA-Identity wäre es möglich diesen Prozess so zu vereinfachen, dass es mit der Erstellung eines E-Mail-Kontos vergleichbar wäre. Der Kunde benötigt dafür lediglich eine Wallet für die Aufbewahrung seiner Identitätsdaten, wie zum Beispiel Selv. Dazu meint IOTA:

Selv verwaltet die IOTA-basierte Identität des Kunden und kann KYC-Informationen mit der Bank teilen. Dazu müssen sowohl der Kunde als auch die Bank ihre dezentralen Identifikatoren (DIDs) teilen und den Besitz dieser Identitäten nachweisen. Wenn beide Seiten sich über die Identität des anderen sicher sind, fragt der Kunde bei der Bank nach, welche Informationen er benötigt, bevor er die erforderlichen Daten an sie sendet. Zukünftig muss der Kunde nur einen QR-Code scannen, um mit der Bank in Kontakt zu kommen, und auf „Akzeptieren“ klicken, um die entsprechenden Daten zu teilen.

IOTA Foundation

Die jüngst veröffentliche Kooperation mit der “de Volksbank” ist ein weiterer Schritt IOTAs auf dem Weg hin zu einer digitalisierten Zukunft.

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