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IBM: Proof of Work für Internet of Things

IBM sucht nach einer Möglichkeit, das Proof-of-Work-Verfahren künftig für IoT einzusetzen. Dafür hat das US-amerikanische IT- und Beratungsunternehmen ein Patent eingereicht. So wollen sie es möglich machen, dass Geräte im Internet der Dinge blockchain-basierte Smart Contracts ausführen können.

Phillip Horch
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Die International Business Machines Corporation hält sich in Sachen Blockchain kaum zurück. Um nur einige Stationen zu nennen: Erst im Januar kündigte das Unternehmen ein Joint Venture mit Maersk an, um die Schifffahrtsindustrie mit der Blockchain-Technologie zu optimieren. Ende März verkündeten sie dann die Entwicklung des kleinsten Computers der Welt auf Blockchain-Basis. Anfang April machte die Meldung die Runde, dass man in Verhandlungen mit Zentralbanken stehe, um eine geschlossene Kryptowährung zu schaffen. Wie man einem Patentantrag vom 26. April entnehmen kann, wagt sich das Unternehmen nun an das nächste große Ding: das Internet of Things (IoT).

Noncen begrenzen, um IoT und Blockchain zu versöhnen

Zur Erinnerung: Im Internet der Dinge kommunizieren – ganz grob heruntergebrochen – Maschinen mit Maschinen. Um diese Kommunikation zu optimieren, schlägt IBM eine Blockchain-Lösung vor. Dahingehend soll das Proof-of-Work-Verfahren über die einzelnen Geräte laufen, die dabei ein vordefiniertes Set an Noncen verwenden, um den Proof-of-Work zu bestätigen. (Zu den Begriffen Nonce und Proof-of-Work bitte hier nachlesen). Der Proof-of-Work würde in diesem Entwurf auf der Blockchain gespeichert und zwischen den Geräten kommuniziert. Bei dem Vorschlag von IBM geht es letztlich darum, die Geräte zu entlasten. Sie müssen dann nicht mehr dieselbe Energie aufbringen wie beim Bitcoin-Mining. Indem sie jedoch die Anzahl der Noncen begrenzen wollen, könnten sie das Proof-of-Work-Verfahren den IoT-Anforderungen anpassen. Mit einem begrenzten Rahmen müssten die einzelnen Geräte nicht so viele Lösungsmöglichkeiten wie beim Bitcoin-Mining durchspielen. Dennoch könnten sie die Transaktionen validieren.

Dadurch könne man, so IBM im Antrag „die Komplexität, um einen Proof of Work zu konstruieren, stark anpassen, sodass für die IoT-Geräte kein Bedarf besteht, nicht mehr als eine bestimmte Menge an Arbeitskraft aufzuwenden, um den Proof of Work erfolgreich zu meistern.“

Bei erfolgreicher Implementierung des Proof-of-Work-Verfahrens im IoT-Bereich bewegen sie sich unter anderem auf demselben Gelände wie IOTA.

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