IBM: Kleinster Computer der Welt verwendet Blockchain

Quelle: Microchip on the man hand for repair mainboard laptop with other Microchips via shutterstock

IBM: Kleinster Computer der Welt verwendet Blockchain

Wie IBM ankündigt, will der Technologiekonzern die Blockchain-Technologie verwenden, um den kleinsten Computer der Welt zu betreiben. IBM will ihn künftig in Geräte des alltäglichen Gebrauchs einbauen.

Den technologischen Fortschritt reduziert IBM auf die Größe eines Salzkorns. In Zukunft, so IBM in einem Blogpost, werden Geräte verwendet, die eine solch verschwindend geringe Größe haben. Um die Echtheit von Gütern nachzuverfolgen, sollen sie in Geräte eingebaut werden. Für diese Nachverfolgung verwenden sie die Distributed-Ledger- bzw. Blockchain-Technologie.

Die Minicomputer sind Teil der „5 of 5“-Ankündigung von IBM. Darin präsentiert das US-amerikanische IT- und Beratungsunternehmen seine fünf größten technologischen Durchbrüche des Jahres. Eine dieser fünf Innovationen des Jahres sind besagte Mini-Computer. In einem Video erklärt das Unternehmen, dass die Blockchain-Technologie künftig die Echtheit von Waren sicherstellen soll. Dementsprechend sollen die Minicomputer helfen, gefälschte Medikamente von echten zu unterscheiden. Auch Wertschöpfungsketten will das Unternehmen mit den Computern letztlich sicherer machen. So wollen sie im Voraus Betrug erkennen, der die globale Wirtschaft momentan 600 Milliarden US-Dollar koste. Die Blockchain-Technologie soll daher für mehr Vertrauen, Effizienz und Transparenz in Warenketten sorgen.

„Krypto-Anker“ gegen Manipulation

Dafür arbeiten sie an digitalen Fingerabdrücken. Diese sollen letztlich in Produkte eingebaut werden. Sie dokumentieren Ursprung und Inhalt von Produkten und sind damit das Bindeglied zwischen Minicomputer und Blockchain-Technologie.

So überprüfen sie die Echtheit der Waren, indem sie die Informationen der Produkte mit denen auf der Blockchain abgleichen. Die Fingerabdrücke können etwa als Tinte auf Malaria-Medikamenten oder als besagter Minicomputer erscheinen. Weitere Formen sind mobile Sensoren, die in Mobiltelefone eingebaut werden und gefälschte Ware erkennen. IBM will diese „Krypto-Anker“ künftig in alle elektronischen Geräte einbauen, um Echtheit zu sichern.

Neben den Minicomputern wird eine Verschlüsselungsmethode entwickelt, die gegen Quantencomputer sicher ist. Ferner entwickelt das Unternehmen Mikroskope, die mit künstlicher Intelligenz die Verschmutzung der Meere überwachen soll. Schließlich hat es sich IBM auf die Fahnen schrieben, die Forschung im Bereich der Quantencomputer auszuweiten.

BTC-ECHO

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

MasterCard und R3 entwickeln Blockchain-Zahlungssystem
MasterCard und R3 entwickeln Blockchain-Zahlungssystem
Blockchain

Der Kreditkartenriese MasterCard möchte im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr für frischen Wind sorgen. Dafür ging der Konzern nun eine Kooperation mit R3, den Entwicklern von Corda, ein.

Katalonien goes Blockchain: „IdentiCAT“ soll Bürger ermächtigen
Katalonien goes Blockchain: „IdentiCAT“ soll Bürger ermächtigen
Blockchain

Die spanische Provinz Katalonien will mit IdentiCAT eine eigene digitale Identitätslösung für seine Bürgerinnen und Bürger entwickeln. Es soll dabei nicht um staatliche Kontrolle, sondern um mehr Selbstbestimmung und Privatsphäre auf Seiten der Katalanen gehen.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

„Ich kann mir keinen Bitcoin leisten“ – Billig-Coins als Alternativ-Investment?
„Ich kann mir keinen Bitcoin leisten“ – Billig-Coins als Alternativ-Investment?
Invest

Manche Einsteiger in den Krypto-Markt sind entmutigt, weil sie sich keinen ganzen Bitcoin leisten können. Sollten Investoren sich davon abhalten lassen oder gar „billige“ Coins kaufen?

Bitcoin und traditionelle Märkte – Bitcoin-Kurs seitwärts, aber entkoppelt
Bitcoin und traditionelle Märkte – Bitcoin-Kurs seitwärts, aber entkoppelt
Kursanalyse

Die Korrelation Bitcoins mit den übrigen Märkten ist wieder auf ein Minimum gesunken. Dasselbe lässt sich über die Volatilität und aktuell leider auch über die Performance sagen.

Die Top Bitcoin und Blockchain News der Woche: Dünne Luft für Ripple
Die Top Bitcoin und Blockchain News der Woche: Dünne Luft für Ripple
Bitcoin

Gefälschte QR-Codes bei Bitcoin, gewagte Kursprognosen, ein naherückender ETF und dünne Luft für Ripple: Der BTC-ECHO-Newsflash.

Bitcoin erreicht die Premier League: Bitcoin-Logo ab sofort auf Trikots des FC Watford
Bitcoin erreicht die Premier League: Bitcoin-Logo ab sofort auf Trikots des FC Watford
Bitcoin

Ein großer englischer Fußballverein entschließt sich dazu, das Bitcoin-Logo auf seine Trikots zu drucken. Diese Kampagne dient offenbar dazu, die Beliebtheit der Kryptowährung zu steigern. Gesponsert wird das Ganze von Sportsbet.io, während die Finanzierung über Crowdfunding läuft. Es ist nicht das erste Mal, dass Fußballclubs sich mit Bitcoin & Co. beschäftigen.

Angesagt

ConsenSys: Ethereum-Entwickler treten Hyperledger bei
Unternehmen

Auch jenseits von Bitcoin & Co. liefert die Blockchain-Technologie eine Fülle an Anwendungsmöglichkeiten. Die Adaption der Blockchain erfordert allerdings eine branchenweite Kooperation. Hyperledger hat sich eben dieser Aufgabe verschrieben. Mit ConsenSys erhält es nun ein weiteres prominentes Mitglied.

Bitcoin-Kurs: 5 Szenarien, die den Krypto-Markt beeinflussen
Bitcoin

Der Bitcoin-Kurs bewegt sich seit geraumer Zeit seitwärts. Die 10.000-US-Dollar-Marke scheint bislang zu halten. Doch Anleger träumen von hoher Rendite, während sich die Szene im Sommerschlaf befindet. Von diesen 5 Ereignissen erwarten sich Anleger Signale für den Bitcoin-Kurs.

Bitcoin sicher aufbewahren: AXA versichert Hoyos „sicherste Hot Wallet der Welt“
Sicherheit

AXA XL hat eine Versicherungslösung für mobile Krypto-Wallets des Anbieters Hoyos entwickelt. Hoyos verpflichtet sich nun im Falle eines Hacks, bis zu eine Million US-Dollar an betroffene Nutzer zu zahlen.

Bitcoin Futures „Unlimited“: CME will Obergrenze verdoppeln
Insights

Großinvestoren, die zwar wenig von Bitcoin verstehen, aber umso lieber auf den Bitcoin-Kurs wetten, dürfen wohl bald mit 100 Millionen US-Dollar am Tisch sitzen. Bisher lag das Limit bei 50 Millionen US-Dollar. Dafür hat die Chicago Mercantile Exchange (CME) einen Antrag gestellt.

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: