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Gehörte Bitcoin einst den Escobars?

Ein offizielles Dokument aus den USA legt nahe, dass der Bitcoin einst auf den Namen Escobar registriert war. Roberto Escobar, der Bruder des berüchtigten Drogenbarons Pablo Escobar, scheint über die Londoner Firma Coin Legal Ltd. mit seiner Firma Escobar Inc. an der Kryptowährung beteiligt zu sein. Medien rätseln über die mysteriösen Verstrickungen der Escobars zum BTC.

Polina Khubbeeva
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Der Krypto-Blog CCN spekuliert über mögliche Verbindungen der Familie Escobar zu der Registrierung des Namens Bitcoin. Vor der Anmeldung durch Craig Wright im November 2018 scheint Bitcoin über eine Londoner Firma mit der Familie Escobar verbunden gewesen zu sein.

Wie aus Dokument 88055293 des United States Patent and Trademark Office hervorgeht (über die Textsuche abrufbar), gehörte der Warenname Bitcoin im Juli 2018 der Firma Coin Legal Ltd. Das Unternehmen mit Sitz in London führt Olof Kyros Gustafsson. Gustafsson ist laut seiner Twitter-Beschreibung außerdem der CEO von Escobar Inc. Weder Gustafsson noch Coin Legal Ltd. äußerten sich zu den Veröffentlichungen.

Escobar Inc. sagte Trump mit Krypto den Kampf an

Ferner nutzte Roberto Escobar bereits in der Vergangenheit medienwirksam Kryptowährungen für seine Ziele. So forderte er beispielsweise im März 2018 die US-Regierung erfolglos mit dem „dietbitcoin“ (DDX) heraus. Im Januar 2019 erschien ein White Paper für den Ethereum-basierten und an den US-Dollar gekoppelten Stable Coin ESCOBAR (BTC-ECHO berichtete). Der Buchhalter und Komplize von Pablo Escobar, der mit seinem Medellín-Kartell für 80 Prozent des kolumbianischen Drogenschmuggels in die USA verantwortlich war, wollte damit zu Donald Trumps Amtsenthebung beitragen.

Escobar nannte Bitcoin „CIA Scam“

Eine Verbindung der Escobars zu Bitcoin ist überraschend, schließlich beschimpfte Escobar BTC damals als „CIA Scam“ der US-Regierung.

Die Ursprünge von Bitcoin bleiben rätselhaft. Neben Craig Wright erhebt auch John McAfee immer wieder den Anspruch, die Identität von Erfinder Satoshi Nakamoto zu kennen.

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