Alles im Blick Die wichtigsten Bitcoin-News der Woche
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Eine Zeitung, ein schwarzes Smartphone, eine rote Kaffeetasse mit Untersetzer und eine Bitcoin-Münze stehen auf einem Holztisch.

Quelle: Shutterstock

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Bitpanda wird zum Unicorn; Morgan Stanley lässt Anleger in Bitcoin-Fonds investieren; Visa strebt Bitcoin-Integration für Händler an; schwere Anschuldigungen gegen Chris Larsen und Cardano durchbricht Rekordhoch nach Coinbase-Listing.

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.

Krypto-Börse Bitpanda wird zum “Unicorn”


Die Krypto-Börse Bitpanda ist zu Österreichs erstem “Unicorn” geworden. Das berichtet das Unternehmen in seinem News-Blog. Zunächst hatte das Start-up an einer “Series-B”-Finanzierungsrunde teilgenommen. Das Funding wurde von Peter Thiels Venture-Capital-Gesellschaft Valar Ventures angeführt. Medienberichten zufolge soll Bitpanda dabei rund 170 Millionen US-Dollar eingenommen haben und damit zum Unicorn geworden sein. Zur Erinnerung: Als Unicorn bezeichnet man Start-ups, die einen Unternehmenswert von mindestens einer Milliarde US-Dollar knacken. Wie hoch man Bitpanda tatsächlich taxierte, ist nicht bekannt. Laut TechCrunch sollen es um die 1,2 Milliarden US-Dollar sein. Darüber hinaus möchte Bitpanda mit dem Unternehmenswert wachsen. In dem auf der Homepage veröffentlichten Schreiben offenbarte das Start-up, dass man in den nächsten Monaten die Anzahl der Mitarbeiter fast verdoppeln wolle – von aktuell 350 auf in Zukunft 600.

Morgan Stanley lässt Anleger in Bitcoin-Fonds investieren.

Wie CNBC berichtet, gewährt die US-Großbank Morgan Stanley zahlungskräftiger Kundschaft alsbald Zugang zum Bitcoin-Markt. Mit Verweis auf interne Dokumente soll die Investmentbank am Mittwoch ihre Belegschaft über eine Entscheidung in Kenntnis gesetzt haben, nach der der Broker bald auch Bitcoin-Fonds an den Mann bringen dürfte. Die Morgan-Stanley-Finanzberater können demnach Kunden drei verschiedene Bitcoin-Produkte für Investments empfehlen. Dabei stammen zwei der angebotenen Fonds aus dem Hause Galaxy Digital, einem Krypto-Fonds der federführend von Milliardär und BTC-Fürsprecher Mike Novogratz entworfen wurde. Das dritte Finanzprodukt, der FS NYDIG Select Fund, entstammt demnach aus einer Kooperation zwischen FS Investments und NYDIG. Dabei sind die Produkte bisher nur für jene Kunden bestimmt, dessen Portfolio auf mindestens 2 Millionen US-Dollar kapitalisiert sind. Unternehmenskunden müssen 5 Millionen vorweisen.

Visa will 70 Millionen Händlern Zahlungen in Bitcoin ermöglichen

Visa tritt in die Fußstapfen von PayPal und will seinen Kunden und Händlern den Zugang zu Kryptowährungen ermöglichen. Der CEO des Unternehmens, Alfred Kelly, sagte am Dienstag im Podcast Leadership Next von Fortune, dass er glaube, dass Kryptowährungen in naher Zukunft zum Mainstream gehören werden. Neben Bitcoin plant Visa auch die Verwendung von Stablecoin zu ermöglichen. Alfred Kelly glaubt, dass diese eine große Rolle in der Zukunft des Zahlungsverkehrs spielen könnten. Darüber hinaus geht aus dem Fortune Podcast hervor, dass Visa derzeit mit über 35 Partnern zusammen arbeitet, die sich mit Stablecoins beschäftigen. Dabei nehme der Visa-Chef Kryptowährungen auf zwei verschiedene Arten wahr: Zum einen sei Bitcoin für ihn der digitale Ersatz von Gold und zum anderen seien Stablecoins Fiat-gestützte digitale Währungen, so Kelly.

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Schwere Anschuldigung gegen Ripple-Chefetage

Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat ermittelt, dass Ripples Co-Gründer Chris Larsen trotz laufenden Ermittlungsverfahrens große Bestände von XRP bewegt hat. Dies geht aus einem Brief hervor, den Richterin Sarah Netburn vom leitenden Prozessanwalt der SEC, Jorge G. Tenreiro, erhalten hat. Tenreiro behauptet, dass die finanzielle Lage der Angeklagten von entscheidender Bedeutung für den Fall sei. So sollen die Ripple CEOs Garlinghouse und Larsen 159 Millionen US-Dollar, beziehungsweise 450 Millionen US-Dollar an Erlösen aus ihren XRP-Verkäufen erzielt haben. Die Börsenaufsicht geht allerdings von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus. Um zu Erfahren, wie wichtig die XRP-Verkäufe für das Einkommen der Ripple-Chefetage waren, hat die SEC mehrer Vorladungen an die Banken der Führungskräfte verschickt. Die Ripple-Bosse nannten die Vorladungen eine “völlig unangemessene Übertreibung”.

Cardano durchbricht nach Coinbase-Listing Rekordhoch

Cardano (ADA) hat kurz nach dem Listing auf der größten US-Krypto-Börse Coinbase ein neues Allzeithoch erreicht. 10 Minuten nach Handelsbeginn klettert der ADA-Kurs auf 1,48 US-Dollar. Bereits im Vorfeld legte die Kryptowährung einen Steilflug hin, nachdem Coinbase Pro den Handelsbeginn zwei Tage zuvor angekündigt hatte. Lange halten konnte die Kryptowährung das Niveau zwar nicht. Zu Redaktionsschluss notiert ADA wieder bei 1,26 US-Dollar, 14 Prozentpunkte unter dem Hoch. Mit Blick auf die sich füllende To-do-Liste des Projekts dürfte sich der Cardano-Kurs aber nur kurz zur Ruhe legen.


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