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Das Beste aus zwei Welten: EY vereint die Vorteile privater und öffentlicher Blockchains

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst and Young (EY) hat den Start der EY Ops Chain Public Edition bekannt gegeben. Mithilfe der Zero-Knowledge-Proof-Technologie können Unternehmen zukünftig die öffentliche Ethereum Blockchain auch für interne Datentransfers nutzen.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Ernst and Young (EY) Schiftzug steht am Gebäude

Beitragsbild: Shutterstock

ong>Mithilfe der Zero-Knowledge-Proof-Technologie können Unternehmen zukünftig die öffentliche Ethereum Blockchain auch für interne Datentransfers nutzen.

Die EY Ops Chain Public Edition soll es Unternehmen und Organisationen ermöglichen, private Transfers auf der Ethereum Blockchain sicher durchführen zu können. Wie das Unternehmen via Twitter mitteilte, ist dabei zum ersten Mal die Implementierung der Zero Knowledge Proof Technology zum Einsatz gekommen:

Wozu benötigen Unternehmen private Blockchains?

Typischerweise sind Blockchains öffentlich. Daneben gibt es aber auch sogenannte private Blockchains, welche einer Einladung zur Teilnahme bedürfen. Allerdings gelten diese aufgrund der geringeren Nutzerzahlen als unsicherer im Vergleich zu öffentlich zugänglichen Blockchains. Wir erinnern uns: Je mehr Teilnehmer ein dezentrales Netzwerk hat, desto sicherer die Blockchain.

Nichtsdestotrotz gibt es gute Gründe für private Blockchains. Allen voran, die bessere Anonymisierung von Transaktionen. Denn auf der Ethereum Blockchain sind alle Transaktionen öffentlich und nachvollziehbar.

Die EY Ops Chain soll genau das ändern und die Vorteile aus privater und öffentlicher Blockchain zusammenführen.

Die Ops Chain ist „eine einzigartige Anwendung und ein wichtiger Schritt in Richtung Blockchain-Adaption“, so Paul Brody, Vorstand von EY Blockchain Global Innovation. Weiter heißt es: „Private Blockchains ermöglichen Firmen zwar anonyme Transaktionen, jedoch auf Kosten von reduzierter Sicherheit.“

Zero Knowledge Proofs als Schlüsseltechnologie

Ermöglicht wird die Implementierung von privaten Transaktionen auf der öffentlichen Ethereum Blockchain durch so genannte zero-knowledge proofs. Diese kommt bei der EY Ops Chain erstmalig zum Einsatz.

Stark vereinfacht erklärt, kann man durch den Einsatz der zero-knowledge proof technology Nachweise über vorhandenes Wissen erbringen, ohne dieses Wissen öffentlich einsehbar machen zu müssen.

Dazu Brody:

„Mit Zero Knowledge Proofs können Unternehmen im selben Netzwerk wie ihre Konkurrenten in völliger Privatsphäre handeln, ohne die Sicherheit der öffentlichen Ethereum Blockchain aufzugeben.“

Mit der EY Ops Chain Public Edition können Unternehmen also zukünftig öffentliche Blockchains wie die von Ethereum für firmeninterne Datentransfers nutzen. Die EY Ops Chain Public Edition könnte folglich ein wichtiger Schritt in Richtung der Blockchain-Adaption von Institutionen sein. Denn bisher mussten Unternehmen entweder eigene Blockchains aufsetzen oder auf eine der öffentlichen zugreifen. Beide Varianten bergen die erwähnten Nachteile. Die EY Ops Chain scheint ein guter Kompromiss zwischen beiden Varianten zu sein.

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