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Krypto-Zinsen Coinbase lanciert DeFi-Angebot für deutsche Kunden

Die Krypto-Börse Coinbase möchte nun deutschen Kunden ein DeFi-Renditeprogramm anbieten. Das steckt dahinter.

Marlen Kremer
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Smartphone mit Coinbase-Logo

Beitragsbild: Shutterstock

Aus einer Pressemeldung vom heutigen 10. Dezember, die BTC-ECHO vorliegt, geht hervor, dass Coinbase ab sofort ein DeFi-Angebot in sein Produktportfolio mitaufnimmt. Dadurch ermöglicht es die Krypto-Börse den Kund:innen in Deutschland, am DeFi-Markt teilzunehmen.

Die in 2012 gegründete Krypto-Börse hat in den letzten Monaten immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Nachdem der Börsengang des Unternehmens im April dieses Jahres die Quartalsergebnisse beflügelt hatte, verfehlte Coinbase die Ziele, die für die Q3-Gewinne angesetzt waren. Trotzdem konnte die Krypto-Börse im Vergleich zum Vorjahr ihren Gewinn um sage und schreibe 500 Prozent steigern.

Im Juni 2021 schaffte es die deutsche Tochter des Unternehmens, eine der heiß begehrten Kryptoverwahrlizenzen in Deutschland zu ergattern, von denen es aktuell lediglich drei Stück hierzulande gibt. Dabei geht Coinbase aktuell auch Schritte in Richtung Metaverse-Hype. Jüngst zählt das börsennotierte Unternehmen nämlich auch den deutschen Sportartikelhersteller Adidas zu seinen Kooperationspartnern, wenn auch die Natur der Partnerschaft unklar verbleibt.

Mit der Mitteilung, nun ein DeFi-Renditenprogramm für deutsche Kund:innen einführen zu wollen, schafft es Coinbase abermals in das Rampenlicht der Öffentlichkeit.

DeFi-Renditen ohne Netzwerkgebühren

Für das DeFi-Renditenprogramm braucht es derweil nicht mehr, als bestehende Kund:innen schon haben. Direkt aus dem eigenen Coinbase-Konto heraus könne man an dem neuen Service teilhaben, heißt es in der Pressemitteilung – und das ohne Netzwerkgebühren.

Zunächst ist der Stablecoin Dai, der an den US-Dollar gekoppelt ist, dem DeFi-Renditenprogramm zugrunde gelegt. Teilnehmende Coinbase-Kund:innen können dann über die Plattform diesen Stablecoin bei einem DeFi-Protokoll namens Compound Finance hinterlegen, um dafür Renditen zu beziehen. Dabei kann Compound Finance schon andere große Namen auf die Kooperationsliste schreiben. Beispielsweise bietet Binance einen DeFi-Staking-Service durch das Protokoll an.

Die Krypto-Zinssätze von Compound Finance bilden hierbei die Grundlage für die jeweiligen erzielbaren Renditen. Der Pressemeldung zufolge würden diese automatisch aktualisiert werden, um die Marktveränderungen abzubilden. Laut der Mitteilung habe der effektive Krypto-Jahreszinssatz im Oktober dabei zwischen 2,83 Prozent und 5,39 Prozent gelegen.

Trotzdem ist das Feature nicht ganz risikofrei. Coinbase erklärte in der Pressemeldung, dass die genutzten Protokolle zwar “regelmäßig überwacht” werden würden; jedoch könne Coinbase “keine Garantie gegen mögliche Verluste geben”. Dabei gilt also wie immer: Nur das investieren, was man auch bereit ist, zu verlieren.

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