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Dank PartnerschaftBlockstream will neuen klimaneutralen Mining-Standort eröffnen

Eine neue Partnerschaft zwischen Blockstream und der australischen Investmentbank Macquarie Group will einen klimaneutralen Mining-Standort in den USA eröffnen.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin-Münze in der Natur.

Quelle: Shutterstock

Das Mining bildet das Rückgrat von Bitcoin. Nicht nur sorgt es für den Zufluss neuer BTC, es sichert das Netzwerk gleichzeitig auch gegen Angriffe von außen ab. Mit zunehmender Popularität und steigenden Kursen nahmen die Aktivitäten rund um das Schürfen des digitalen Goldes zu – und damit logischerweise auch der Stromverbrauch. Bitcoin steht deswegen immer wieder in der Kritik und muss sich Fragen zu seiner Nachhaltigkeit gefallen lassen. Zuletzt flammte die Debatte im Mai wieder auf, als Tesla-Chef Elon Musk per Twitter die Aussetzung von Bitcoin-Zahlungen beim Autobauer aufgrund von Umweltbedenken verkündete. Und auch der bisherige Mining Hotspot China sprang auf den Zug auf und schränkte sukzessive Schürfaktivitäten unter dem Vorwand der Klimaneutralität im Reich der Mitte ein.

Seit der letzten Debatte zeigt sich jedoch, dass Miner immer bemühter sind, das Image als klimaschädliche Stromfresser abzuschütteln. Jüngstes Beispiel dafür bildet eine Partnerschaft zwischen Blockstream und der australischen Investmentbank Macquarie Group. Das Unternehmen aus den USA liefert Bitcoin-Mining-Ausrüstung an institutionelle und Unternehmenskunden. Blockstream bietet auch Hosting-Dienste an, bei denen es Mining-Ausrüstung bereitstellt und anschließend an den Kunden übergibt. Wie der Anbieter in einer Pressemitteilung am Donnerstag erklärte, ist das Ziel der Kooperation die Eröffnung eines neuen “klimaneutralen” Mining-Standortes in den Vereinigten Staaten.

“Bitcoin Mining kann saubere Energiewende vorantreiben”

Die jüngste Partnerschaft von Blockstream folgt dabei einer Reihe von Kooperationen, die der Mining-Hardware-Anbieter in diesem Jahr bekannt gab. So stand das Unternehmen etwa Anfang Juni im Fokus der Berichterstattung, als der Zahlungsdienstleister Square 5 Millionen US-Dollar in eine solarbetriebene Mining-Anlage investierte. Zuvor sorgte die Meldung um die Zusammenarbeit zwischen dem Mining-Anbieter und dem norwegischen Energieunternehmen Aker für Aufsehen. Damals sagte Blockstream CIO Chris Cook:

Letztendlich hoffen wir zu demonstrieren, wie Bitcoin Mining in Verbindung mit erneuerbarer Energie dazu beitragen kann, die saubere Energiewende voranzutreiben.

Blockstream CIO Chris Cook.

Diese grüne Trendwende kann man bereits seit einiger Zeit beobachten – auch über den Mining-Sektor hinaus. So lancierte die US-Investmentgesellschaft Viridi Funds Ende Juli einen ETF, der ausschließlich in klimaneutrale Aktien von Mining-Gesellschaften und Halbleiterunternehmen investiert.

Falls ihr mehr zum tatsächlichen Umwelteinfluss des Minings wissen wollt, sei euch die Juli-Ausgabe des Kryptokompass ans Herz gelegt. Darin haben wir die populärsten Vorwürfe gegenüber dem digitalen Schürfprozess einem ausführlichen Faktencheck unterzogen.

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