Green Energy Viridi Funds bringt Mining ETF an die NYSE
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Die Innenräume der New York Stock Exchange.

Quelle: Shutterstock

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Die Investmentgesellschaft Viridi Funds bringt einen Mining ETF an die New York Stock Exchange. Darin werden verschiedene Aktien von Mining-Gesellschaften und Halbleiterunternehmen abgebildet.

Die US-Investmentgesellschaft Viridi Funds brachte gestern einen Krypto-Mining ETF an die New York Stock Exchange (NYSE). Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Mit dem Schritt wolle man mehr Investoren für den Sektor begeistern. Der Viridi Cleaner Energy Crypto-Mining & Semiconductor ETF” (RIGZ) hat jedoch keine Krypto-Assets als Grundlage, sondern bildet verschiedene Aktien von Mining-Gesellschaften und Halbleiterunternehmen ab. Vertreten sind unter anderem: Samsung Electronics, Nvidia und Advanced Micro Devices. Zu Redaktionsschluss liegt RIGZ bei 25,28 US-Dollar.


Unterstützt wird der ETF unter anderem von renommierten Unternehmen innerhalb des Krypto-Sektors wie CoinShares, Alameda Ventures, Luxor Technology, Fundamental Labs und Mechanism Capital. Wie der Name des ETF bereits verrät, legt Viridi bei dem Produkt einen Fokus auf nachhaltige Mining-Unternehmen. Dazu erklärt CEO Wes Fulford:

Bitcoin und andere Kryptowährungen gewinnen weiter an Bedeutung. Wir erleben eine neue Welle an institutioneller Unterstützung für diese aufstrebende Anlageklasse. Wir haben RIGZ aufgelegt, um Anlegern einen ETF zur Verfügung zu stellen, der versucht, Zweck und Gewinn in Einklang zu bringen, indem er in Infrastrukturen investiert, die das gesamte Ökosystem mit Blick auf Nachhaltigkeit untermauern.

Viridi CEO Wes Fulford

Fulford selbst hat dabei bereits Expertise in der Mining-Industrie gesammelt. Vor seinem Engagement bei Viridi war er bis März 2020 CEO von Bitfarm, einem der größten Mining-Pools in den USA.


Bitcoin ETF lässt in den USA weiter auf sich warten

Während mit RIGZ nun ein weiteres Finanzprodukt das Rückgrat des Proof-of-Work-basierten Krypto-Sektors abbildet, lässt die Zulassung eines Bitcoin ETF in den USA weiter auf sich warten. Dabei flatterten seit Dezember letzten Jahres eine Vielzahl von Anträgen verschiedener Investmentgesellschaften bei der Securities and Exchange Commission (SEC) herein. Zuletzt legte Ark Investment um CEO Cathie Wood erst Ende Juni ein Formblatt für einen Bitcoin ETF bei der nationalen Börsenaufsicht vor.

Die SEC lässt sich mit einer Entscheidung jedoch mächtig Zeit. So verschob die Finanzbehörde Mitte vergangenen Monats die Entscheidung über den Antrag der Investmentgesellschaft VanEck. Man wolle auf Feedback von der Öffentlichkeit warten, argumentierte die Börsenaufsicht. Vor Kurzem verlängerte die SEC auch bei Wisdom Tree, einer anderen Fondsgesellschaft, die Frist mit der gleichen Begründung.

Investoren, die nicht länger warten wollen, können bereits auf Angebote aus Brasilien oder Kanada zurückgreifen. In beiden Ländern ist ein Bitcoin ETF bereits zugelassen. Warum sich die SEC mit der Zulassung in den USA so lange Zeit lässt, ist nicht geklärt. Vermutlich möchte die Börsenaufsicht die aktuelle Regulierungswelle abwarten, bevor es zu einer Entscheidungsfindung kommt. Dass die Finanzbehörde im Endeffekt grünes Licht geben wird, halten verschiedene Experten für sehr wahrscheinlich.


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