Bitcoin hält sich weiter zwischen 63.000 und 64.000 US-Dollar. Die Krypto-Leitwährung ist in den letzten 24 Stunden um knapp ein Prozent gefallen. Auch Ethereum und Co. geben entsprechend nach. Deutlich absetzen konnten sich: ether.fi mit einem Zuwachs von 12,5 Prozent und Cosmos mit neun Prozent.
Von einer Altcoin Season ist am Krypto-Markt derzeit wenig zu sehen. Die Bitcoin-Dominanz hält sich bei 58,5 Prozent, der Altcoin Season Index von CoinMarketCap steht bei neutralen 51 Punkten. Zwar legen einzelne kleinere Token kräftig zu, Ethereum und XRP bleiben jedoch schwach. Auch die Marktstimmung bremst: Der Fear & Greed Index signalisiert mit 37 Punkten “Angst”.
Diese US-Daten liefern neue Impulse für Bitcoin und Co.
Die neuen US-Inflationsdaten liefern Bitcoin zunächst keinen Rückenwind. Die Teuerungsrate lag im Juli bei 3,4 Prozent und damit im Rahmen der Erwartungen. Am Zinsmarkt nimmt der Druck etwas ab: Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Fed im September ist laut CME FedWatch Tool auf 33 Prozent gesunken.
Neue US-Konjunkturdaten könnten am heutigen Freitag für Bewegung beim Bitcoin-Kurs sorgen. Um 14:30 Uhr erscheinen die Einzelhandelsumsätze für Juli. Ökonomen rechnen wie im Juni mit einem Plus von 0,2 Prozent. “Starke Konsumdaten könnten Risiko-Assets zunächst stützen, zugleich aber die Argumente für höhere Zinsen stärken”, sagt BTC-ECHO Marktexperte Stefan Lübeck. Schwächere Zahlen könnten dagegen Zweifel an der Verfassung der US-Wirtschaft schüren.
Um 16 Uhr folgt der Michigan-Index. Erwartet wird ein Rückgang der Verbraucherstimmung von 55,2 auf 54 Punkte. Für Bitcoin dürften vor allem die Inflationserwartungen entscheidend sein. Zuletzt lagen sie bei 4,2 Prozent. Ein weiterer Anstieg könnte die Aussicht auf höhere US-Zinsen verstärken und den Bitcoin-Kurs belasten. Mehr dazu hier: Was wird für Bitcoin und Krypto diese Woche wichtig?
