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Bitcoin Co. Ltd: Thailändische Börse schließt ihre Pforten

Bitcoin Co. Ltd. stellt den Betrieb ein. Der Kryptowährungs-Handelsplatz aus Thailand wird damit nicht länger für seine Kunden verfügbar sein.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin Börse in Thailand schließt

Beitragsbild: Shutterstock

Bitcoin Co. Ltd. wird künftig nicht mehr die Möglichkeit bieten, Kryptowährungen zu kaufen und zu verkaufen. Wie die thailändische Krypto-Börse auf ihrer Website mitteilt, stellt sie ihren Betrieb zum 30. September komplett ein:

Bitcoin Co. Ltd. hat sich dazu entschlossen, nicht länger den Handel sowie Wallet-Unterstützung [im Krypto-Bereich] auf unserer Webseite BX.in.th anzubieten. Wir werden uns auf andere Geschäftsfelder konzentrieren.

Kunden sind dementsprechend dazu angehalten, sämtliche Trading-Aktivitäten einzustellen. Darüber hinaus sollen sie ihre Kryptowährungen von der Seite abziehen. Bitcoin Co. Ltd. plane darüber hinaus nicht, weitere Lizenzen zu beantragen. Um ihre Bitcoin von der Börse abzuziehen, haben die Kunden noch bis zum 1. November Zeit, danach soll der Betrieb größtenteils eingestellt werden. Wie die Betreiber von Bx.in.th. betonen, sind sämtliche Nutzer-Einlagen sicher – hier handelt es sich offenbar also nicht um einen Exit Scam oder ähnliches.

Bitcoin in Thailand

Die gesetzliche Lage ist in Thailand in Bezug auf Bitcoin & Co. vergleichsweise streng. So erreichte uns am 7. August die Nachricht, dass der südostasiatische Staat seine Gesetze verschärfen will. Mithilfe strikterer Vorschriften will die Regierung die Gefahr möglicher Geldwäsche bekämpfen und damit internationale Standards umsetzen.

Seitdem ist es in Thailand für Bitcoin-Börsen Pflicht, ihre Aktivitäten sowie Kundendaten an die zuständigen Behörden zu übersenden. Darüber hinaus will die Regierung in Thailand an ihren eigenen Richtlinien zu Geldwäsche feilen. Damit will man erreichen, dass Beamte in Verdachtsfällen gezielter vorgehen können. Die Regierung in Thailand orientiert sich hier an den Richtlinien der Financial Action Taskforce (FATF). Diese forderte im Juni dieses Jahres, dass Mitgliedstaaten der Behörde Transaktionsinformationen über Empfänger und Absender von Bitcoin-Transaktionen, die das Volumen von 1.000 US-Dollar übersteigen, an die Zahlungsdienstleister weiterleiten.

Die thailändische Stock Exchange plant hingegen im kommenden Jahr eine Bitcoin-Börse für institutionelle Anleger. Mit dem ausstehenden Einverständnis der Aufsichtsbehörde würde es hier möglich, Assets wie BTC, Altcoins und Security Token in Thailand reguliert handeln zu können.

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