Bitcoin-Börse Bitfinex: LEO Token bereits ab Montag verfügbar
Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Der Utility Token der Bitcoin-Börse Bitfinex wird ab dem kommenden Montag verfügbar sein. Was hat es mit dem LEO Token auf sich? Wird er die Probleme der angeschlagenen Bitcoin-Börse lösen?

Neuer Token, neues Glück? Die von Negativschlagzeilen geplagte Bitcoin-Börse Bitfinex hat einen eigenen Utility Token vorbereitet. Der hauseigene LEO Token wird bereits ab dem kommenden Montag (dem 20. Mai) auf der Handelsplattform verfügbar sein. Damit möchte Bitfinex akuten Liquiditätsproblemen entgegenwirken.


Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, kann der Token unter anderem gegen Bitcoin, Etherum, Tether oder auch gegen US-Dollar getauscht werden. Der volle Name des Token lautet UNUS SED LEO. Dem Launch war ein privater Verkauf des Token an Großinvestoren vorrausgegangen. Dabei konnte Bitfinex in wenigen Tagen Tether im Wert von einer Milliarde US-Dollar einsammeln. Von wem die Gelder stammten, ist nicht gänzlich geklärt. So oder so verbuchte die Pressemeldung das Fundraising als durchschlagenden Erfolg:

Die überwältigende Resonanz und die zügige Durchführung des Token-Verkaufs stellt einen neuen Meilenstein für Bitfinex und die gesamte Blockchain-Community dar.

Bitfinex wird Token wieder zurückkaufen

Laut Whitepaper sollen Besitzer des LEO Token mit diversen Vergünstigungen auf Bitfinex belohnt werden. Das Whitepaper stellt außerdem mehrere geplante Projekte in Aussicht. Darunter ist etwa den Launch einer hauseigenen Plattform für IEOs. Die nach der Muttergesellschaft benannte iFinex IEO Plattform soll so ab Juni verfügbar sein. Projekte sollen hier die Möglichkeit erhalten, Gelder einzusammeln.


Außerdem verspricht die Bitcoin-Börse, monatlich einen Teil der zirkulierenden LEO Token zurückzukaufen. Die genaue Menge sei Abhängig vom Umsatz sowie von der Menge an Geldern, die von Crypto Capital zurückerhalten werden.

Zukunft von Bitfinex weiter ungewiss

Crypto Capital bildete den Auslöser für eine Affäre, in die Bitfinex momentan verwickelt ist. Die New Yorker Staatsanwaltschaft wirft der Bitcoin-Börse vor, den Verlust von 850 Millionen US-Dollar an Crypto Capital verschwiegen zu haben. Bitfinex hat einer solchen Darstellung indes wiederholt widersprochen. Der Vorwurf, Bitfinex habe sich darauf an den Rücklagen von Schwesterunternehmen Tether bedient, steht allerdings weiterhin im Raum.

Auch jenseits der Rechtsstreitigkeiten meldete die Community Zweifel an der Zukunftsfähigkeit der Bitcoin-Börse an. Der erfolgreiche Token-Sale scheint jedenfalls wieder Geld in die Bitfinex-Kassen gespült zu haben. Konnten Kunden und Investoren damit langfristig wieder gnädig gestimmt werden? Dies wird sich wohl erst noch zeigen.


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