Der letzte Strohhalm? Bitfinex sammelt eine Milliarde US-Dollar ein

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Der letzte Strohhalm? Bitfinex sammelt eine Milliarde US-Dollar ein

Paolo Ardoino, seines Zeichens CTO bei Bitfinex, vermeldet Erfolg in Sachen Fundraising. Wie der technische Chef der Krypto-Börse mitteilt, konnte die Firma innerhalb von nur zehn Tagen LEO Token im Wert von einer Milliarde Tether (USDT) verkaufen.

Tether (USDT) im Wert von einer Milliarde US-Dollar konnte Bitfinex nach Inhalt eines Tweets von einer Reihe von Großinvestoren einsammeln. Dies gab CTO Paolo Ardoino am Montag, dem 13. Mai, bekannt.

Bitfinex ist in der Lage, [eine Milliarde] USDT in zehn Tagen im Rahmen eines Private Sale zu beschaffen. Private Unternehmen, Riesen aus unserer Branche, investierten jeweils 100 Millionen US-Dollar. Eine Vielzahl von Anlegern investierte jeweils mehr als eine Million US-Dollar.

Wem genau die angeschlagene Bitcoin-Börse den Geldsegen zu verdanken hat, ist indes nicht bekannt. Ardoino streute einzig die Information, dass die Investoren jeweils mindestens 100 Millionen US-Dollar in das Unternehmen steckten.

Im weiteren Verlauf des Twitter Threads tauchen lediglich die zwei Namen Dong Zhao und Simon Dixon auf. Bei beiden handelt es sich eigenen Aussagen zufolge um Krypto- und Angel-Investoren.

LEO Token Sale nicht öffentlich

Bei der Rettungsaktion verließ sich Bitfinex auf Großinvestoren, private Anleger waren nicht zugelassen. Bereits am vergangenen Freitag, dem 10. Mai, stellte die iFinex Inc. den Verkauf des LEO Token vor. Mit dem Token Sale strebte die Gesellschaft an, die dringend benötigte Liquidität wiederherzustellen. Das gelang offenbar. Dabei, so der CTO, habe die iFinex-Gesellschaft eine tragende Rolle gespielt: „Einen Großteil [der Investitionssumme] konnte iFinex einsammeln“, heißt es in einem weiteren Tweet.


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Seit Bekanntwerden der massiven Liquiditätslücke bei Bitfinex und Tether kommt die Bitcoin-Börse nicht mehr aus den Schlagzeilen. Denn wie BTC-ECHO berichtete, fehlen dem Unternehmen bis zu 850 Millionen US-Dollar, welche Unternehmensangaben zufolge durch portugiesische und polnische Behörden beschlagnahmt worden sein.

Es steht im Raum, dass sich Bitfinex am Kapitalbestand von Tether bedient haben soll. Eine heikle Umschichtung, schließlich haben beide Unternehmen die gleiche Eigentümerstruktur. Seither ermittelt die New Yorker Staatsanwaltschaft.

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